„Verbraucherbildung – ein Leben lang“: vhs Weiden-Neustadt als Stützpunkt

Anzeige

Weiden. Seit Frühjahr 2015 entstehen in verschiedenen Regionen Bayerns Stützpunkte für Verbraucherbildung. Diese sind bei Bildungseinrichtungen – wie zum Beispiel den Volkshochschulen – angesiedelt. Auch die Volkshochschule Weiden-Neustadt fungiert jetzt offiziell als Stützpunkt für Verbraucherbildung und bietet dazu ein eigenes Programm an.

"Verbraucherbildung - ein Leben lang": vhs Weiden-Neustadt als Stützpunkt

Ziel der Stützpunktstrategie ist es, der Verbraucherbildung eine größere öffentliche Wahrnehmung zu verschaffen. Zum ersten Mal online eingekauft, brav bezahlt aber keine Ware erhalten? Angesichts der Niedrigzinsen und dem schleichenden Geldwertverlust eine vermeintlich lukrative Geldanlage entdeckt und wieder schnell ernüchtert gewesen? Jeden Tag zig-Spams im E-Mail-Account und keiner weiß warum und woher? Viele Verbraucher fühlen sich heute gerade im Bereich der Finanzdienstleistungen und der Online-Medien verunsichert oder aber sie vertrauen blind und erwachen dann umso ernüchterter, wenn es schief gegangen ist. Und nicht selten trifft es die Gruppen, die sich am wenigsten schützen können oder mangels Erfahrung blind vertrauen, wie Senioren und Jugendliche.

[Tipp: Die kostenlose OberpfalzECHO-App für iOS und Android!]

Die tragenden Säulen des Projektes

Das Projekt „Verbraucherbildung – ein Leben lang“ wurde ins Leben gerufen, um mehr aktuelle Angebote für Jugendliche und Erwachsene zur Finanz-, Internet- und Datenbildung zu schaffen.
Das Projekt wird getragen vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz, das Qualitätskriterien festgelegt und ein eigenes Programm zur Anerkennung von Trainern ins Leben gerufen hat. Projektpartner sind die staatlich anerkannten Träger der Erwachsenenbildung sowie die Verbraucherzentrale Bayern und der VerbraucherService Bayern.

Anlässlich der Auszeichnung der vhs Weiden-Neustadt als Stützpunkt für Verbraucherbildung betonte die Bayerische Verbraucherschutzministerin Ulrike Scharf: „Der Schutz der Verbraucher umfasst alle Lebensbereiche. In der digitalen Welt mit dem Internet und den vielfältigen Produkten brauchen Verbraucher mehr Bewusstsein, mehr Aufklärung und mehr Beratung.“ Das heißt wer kompetent mit Chancen und Risiken aktueller Entwicklungen umgehen möchte, braucht neutrale Ansprechpartner. Gemeinsam mit regionalen Partnern werden gezielt die Verbraucherbildung vor Ort ausgebaut. Für die Neutralität und Qualität der Angebote steht das Siegel „Verbraucherbildung Bayern“.

Nähere Informationen zu den einzelnen Verbraucherbildungsstützpunkten und ihren Angeboten vor Ort finden Interessierte über die Übersichtskarte oder die Liste der Stützpunkte hier

Schlagworte:

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.