Nachwuchs in den Vereinen ist da – was fehlt sind die Betreuer

„Kreisrunder Tisch“ stellt sich Akteuren der Jugendarbeit in Plößberg vor

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Plößberg. „Kreisrunder Tisch Jugendarbeit“ – so nennt sich der Zusammenschluss von Kommunaler Jugendarbeit, Kreisjugendring, Katholischer Jugendstelle und Evangelischer Jugend. Die Verantwortlichen stellten sich im Gasthof Bayerischer Hof den Ansprechpartnern der Jugendarbeit vor.

Kreisrunder Tisch, Jugendarbeit, Tirschenreuth

Kreisrunder Tisch Jugendarbeit (KTJ) – wer ist das und was kann er für die Jugendarbeit vor Ort tun? Das war das Thema des Gemeindebesuchs vergangenen Donnerstag in Plößberg. Nachdem Bürgermeister Lothar Müller die Anwesenden begrüßte stellte Kommunale Jugendpflegerin Theresia Kunz die Aufgaben und Ziele des KTJ vor. Die Initiative von vier Institutionen der Jugendarbeit auf Landkreisebene hat sich zum Ziel gesetzt, die Jugendarbeit im Landkreis zu fördern und zu vernetzen. Gerade der persönliche Kontakt und das Kennenlernen der „Gesichter“ der Ansprechpartner sollen helfen, dass die Akteure der Jugendarbeit im Landkreis Tirschenreuth den Kontakt zu den Mitgliedern des KTJ eher nutzen. Mit den Gemeindegesprächen, die zweimal im Jahr in unterschiedlichen Kommunen stattfinden, möchte man die Verantwortlichen näher zusammenbringen und das Angebotsspektrum für Jugendliche transparent machen.

In einer aufschlussreichen Gesprächsrunde informierten zunächst die Jugendvertreterinnen und Vertreter aus dem Vereinslebens der Marktgemeinde Plößberg über den Stand ihrer Jugendarbeit vor Ort. Der Nachwuchs von Jugendlichen in den einzelnen Vereinen und Gruppen ist durchaus vorhanden, war der Grundtenor. Was jedoch zunehmend schwieriger wird, ist ehrenamtliche Betreuer für einen längeren Zeitraum im ausreichenden Maße zu binden. Zu diesem gesellschaftlichen Zeitphänomen schnelle Lösungen zu finden ist nicht ganz einfach, war sich die Runde einig.
Der Jugendbeauftragte Michael Haubner erwähnte in dem Zusammenhang das gute Ferienprogramm, das jedes Jahr mit einem breiten Spektrum an Angeboten stattfindet und den guten Kontakt zu den einzelnen Mitwirkenden. Er verwies die Anwesenden auf die Möglichkeit sein Budget an Fördermittel, das von der Gemeinde für die Jugendarbeit bereitgestellt wird, in Anspruch zu nehmen.

Jugendarbeit stärken

Im Anschluss daran wurden dem anwesenden Bürgermeister, Jugendbeauftragten, Vertreter der Kirchen und der Vereine der Marktgemeinde Plößberg die Institutionen des Jugendarbeitsnetzwerkes KTJ vorgestellt: Theresia Kunz umriss die Funktionen der Kommunalen Jugendarbeit, Vorsitzender Jürgen Preisinger referierte über die Ziele und Angebote des Kreisjugendrings, Jugendreferentin Lucia Eichenseher beleuchtete die Aufgaben der Katholischen Jugendstelle und Dekanatsjugendreferentin Doris Kick die Angebote und Leistungen der Evangelischen Jugend.

Abschließend bedankte sich Herr Bürgermeister Lothar Müller im Namen der Marktgemeinde Plößberg beim KTJ für die dargestellten Angebote und aufschlussreichen Informationen, sowie bei den Anwesenden für ihr großes Engagement in der Jugendarbeit und sicherte dafür die Unterstützung seitens der Gemeinde zu, wie das in der Vergangenheit auch schon praktiziert wurde.
Für das Engagement dankten die Verantwortlichen des KTJ zu Ende der Veranstaltung den anwesenden Akteuren und ermutigten sie weiterhin die Wertevermittlung und Persönlichkeitsbildung durch die Jugendarbeit zu stärken.

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