Kampf gegen Krebs nicht nur mit Schulmedizin

Dr. Ebo Rau spricht über ergänzende, natürliche Therapien

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Parkstein. „Er hat mir unheimlich geholfen, als ich krank war“, sagt Sieglinde Schärtl, die Regionalleiterin von Mamazone Oberpfalz über Dr. Ebo Rau. Der Allgemeinmediziner, der im Jahr 1998 selbst an Bauchspeicheldrüsenkrebs erkrankt war und infolgedessen seine Praxis aufgab, sprach im SV-Sportheim auf Einladung der Frauen Union (FU) über „Aktivierung der Selbstheilungskräfte.

Von Benedikt Grimm

Die Organisatoren um Ortsvorsitzende Lydia Ebneth mussten noch zusätzliche Stühle herbeischaffen, um allen Interessierten – darunter auch viele Auswärtige und Betroffene – einen Sitzplatz bieten zu können. Dr. Rau erinnert sich an seine eigene, niederschmetternde Diagnose. Bauchspeicheldrüsenkrebs im fortgeschrittenen Stadium. „Der Befund ist ja furchtbar. Wir müssen den Patienten sofort informieren“, habe er zu seiner Sprechstundehilfe gesagt, die ihm wortlos den Laborzettel reichte. Erst dann merkte er, dass es sein eigener Befund war. Sein erster Ratschlag: Die Diagnose der Ärzte annehmen und akzeptieren. Das gelte allerdings nicht für die Prognose.

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Hätte ich damals der Prognose des Arztes geglaubt, wäre ich heute nicht mehr hier

sagt der Mediziner, der sich seit 2006 im Vorstand der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr engagiert.

Die Veranstaltung der Frauen Union Parkstein mit Dr. Ebo Rau stieß auf reges Interesse. Sogar zusätzliche Stühle mussten herbeigeschafft werden.

Die Veranstaltung der Frauen Union Parkstein mit Dr. Ebo Rau stieß auf reges Interesse. Sogar zusätzliche Stühle mussten herbeigeschafft werden.

Um mit der Krankheit zurechtzukommen, könne es helfen „tief in sich hineinzuhören“ und alle negativen Gedanken in einem Tagebuch festzuhalten. Ein Rat, den auch Sieglinde Schärtl befolgt hat. Sie nutzte dazu die von Dr. Rau im Eigenverlag herausgegebenen immerwährenden Kalender. „Heute bin ich dankbar, wenn ich die nochmal lese“, sagt die Regionalleiterin von Mamazone. Das alleine helfe natürlich nicht. Der Referent ermutigt die Krebspatienten ihren Ärzten voll zu vertrauen. Zu den Behandlungen der Schulmedizin gäbe es keine Alternativen, nur ergänzende Therapien. Da komme zum Beispiel autogenes Training in Betracht.

Mit unseren Gedanken können wir alles bewegen

ist Dr. Rau überzeugt. Positives Denken, Gelassenheit und Lebensfreude könnten helfen gesund zu bleiben. „Das hat nichts mit einem Heiler zu tun“, betont Lydia Ebneth nach dem Vortrag, um eventuellen Vorurteilen entgegenzutreten. „Er hat dazu aufgefordert über das eigene Leben nachzudenken. Es gibt keine Selbstheilung aber er gibt Impulse weiter um Selbstheilungskräfte zu aktivieren“, bekräftigt die FU-Vorsitzende. „Er hat alle Zuhörer fasziniert.“ Auch Sieglinde Schärtl, der etwa die Audio-CDs von Dr. Rau während ihrer eigenen Krankheit geholfen hatten, ist von dem in Amberg lebenden Mediziner überzeugt: „Er verbindet die Schulmedizin so gut mit der Natur – das muss einfach zusammenspielen.“

Auf Einladung von Frauen Unions Vorsitzender Lydia Ebneth (Dritte von rechts) war Dr. Ebo Rau nach Parkstein gekommen. Auch Sieglinde Schärtl (rechts) hörte sich mit einer Gruppe von Mamazone Oberpfalz den Vortrag an. Bild: B. Grimm

Auf Einladung von Frauen Unions Vorsitzender Lydia Ebneth (Dritte von rechts) war Dr. Ebo Rau nach Parkstein gekommen. Auch Sieglinde Schärtl (rechts) hörte sich mit einer Gruppe von Mamazone Oberpfalz den Vortrag an. Bild: B. Grimm

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