280 Mitarbeiter bald arbeitslos? Faurecia in Trabitz macht dicht

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Trabitz. Der Automobilzulieferer Faurecia schließt das Werk in Trabitz zum Jahresende. Von der Schließung sind wohl etwa 280 Mitarbeiter betroffen.

Faurecia-Werk in Trabitz wird zum Jahresende geschlossen

Faurecia-Werk in Trabitz wird zum Jahresende geschlossen

Wie Faurecia mitteilt, werden die Produktionsaktivitäten in Trabitz zum Jahresende 2016 beendet. Das teilte das Unternehmen heute mit. Man habe es trotz interner Bemühungen nicht geschafft, die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes zu erhöhen. Vor allem da keine neuen Aufträge mehr kamen und es wohl nicht wirtschaftlich machbar gewesen wäre, andere Produktionen nach Trabitz zu verlegen.

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„Die strukturelle Veränderung und das Produktionsende wirken sich auf insgesamt 259 Mitarbeiter und 21 Auszubildende aus“, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens. Allerdings wolle man sich umgehend mit der Arbeitnehmervertretung zusammen setzen um über einen Interessenausgleich zu sprechen. Auch ein bereits ausgearbeiteter Sozialplan soll zum Einsatz kommen.

Außerdem will Faurecia die Mitarbeiter an andere Standorte und Geschäftsbereiche vermitteln und verspricht ihnen bei der Suche nach einem neuen Arbeitsplatz unterstützen. Die 21 Auszubildenden können ihre Ausbildung in Augsburg beenden oder sollen an einen anderen betrieb oder eine überbetriebliche Ausbildung vermittelt.

Das Werk in Trabitz liefert bisher Abgasrohre und Katalysatoren an verschiedene Premium-Hersteller. Seit 1941 werden in dem ehemaligen Spiegelglaswerk bereits Katalysatoren hergestellt. 1999 übernahm der Automobilzulieferer Faurecia die Fabrik.Faurecia-Werk in Trabitz wird zum Jahresende geschlossen Faurecia-Werk in Trabitz wird zum Jahresende geschlossenBilder: R. Wellenhöfer

 

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