Verkehrsicherheit: Gegenseitige Rücksicht enorm wichtig

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Neustadt/WN. Damit wir alle sicher ans Ziel kommen ist im Straßenverkehr vor allem eines wichtig: Gegenseitige Rücksicht. Besonders Fußgänger, Kinder und Fahrrad- oder Motorradfahrer haben bei einem Unfall nur wenig Schutz und keine „Knautschzone“, die sie bei einem Unfall vor Verletzungen schützen könnte. Mit dem Verkehrsicherheitsprogramm „Bayern mobil – sicher ans Ziel“ macht die Polizei auf das Thema Verkehrssicherheit aufmerksam.

Von Kristine Mann

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Helmut Franz, Polizeihauptkommissar und Mitarbeiter Verkehr bei der Polizei Neustadt, ist Experte wenn es um Fragen rund um das Thema Verkehrssicherheit geht.

Wie aus dem Sicherheitsbericht der Polizei hervorgeht, gab es im Jahr 2015 im Landkreis Neustadt/WN insgesamt 3001 Verkehrsunfälle: Davon wurden 2120 Unfälle mit Blechschäden, 547 Unfälle mit erheblicheren Sachschäden und immerhin 334 Fälle mit Personenschaden registriert. Im Landkreis Neustadt/WN gab es sogar sechs tödliche Verkehrsunfälle. Mit dem Verkehrssicherheitsprogramm „Bayern Mobil – sicher ans Ziel“ will die Polizei die Unfallzahlen senken und auch die Zahl der Verkehrstoten reduzieren.

„Im Straßenverkehr ist vor allem gegenseitige Rücksicht enorm wichtig“, sagt Günter Burkhard, Polizeihauptkommissar bei der Polizei Neustadt:

Das Motto muss heißen: Der Stärkere gibt nach!“

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Günter Burkhard und Nicole Wettinger sind sich einig: Gegenseitige Rücksicht im Straßenverkehr ist das A und O.

Bei einem Unfall haben schließlich Fußgänger, Kinder und Zweiradfahrer – motorisiert oder nicht – gegenüber einem Autofahrer immer das Nachsehen. Aber für jeden Verkehrsteilnehmer stellt sich die Frage: Was kann ich tun, um Unfälle zu vermeiden? Wie können sich Fußgänger, Rad- und Motorradfahrer aktiv schützen? „Helme beispielsweise schützen Fahrrad- und Motorradfahrer vor schweren Kopfverletzungen“, weiß Werner Hanauer, Erster Polizeihauptkommissar und Leiter der Polizeiinspektion Neustadt. Reflektierende Kleidung machen Fußgänger und Radfahrer leichter sichtbar im Straßenverkehr. Für Radfahrer gilt außerdem Lebensretter Nummer 1:  „Licht, Licht, Licht, wenn es dunkel ist. Ohne Licht zu fahren, ist lebensgefährlich“.

Filialdirektor Wolfgang Huber

Auch Filialdirektor Wolfgang Huber half beim Ausfüllen des Gewinnspiels.

Auf diese und viele weitere Hinweise machte die Polizei bei einem Infostand vor der Sparkassenfiliale in Neustadt aufmerksam. „Es ist wichtig das Bewusstsein aller Verkehrsteilnehmer für die Sicherheit im Straßenverkehr zu schärfen“, sagte Gerhard Hösl, Vorstandsmitglied der Sparkasse. Bei einem Gewinnspiel konnten die Passanten außerdem
gleich beweisen, ob sie sich die Verkehrssicherheitstipps auch gemerkt haben: Die Teilnehmer am Gewinnspiel mussten Fragen rund um das Thema Verkehrssicherheit beantworten, um eine Chance auf die tollen Preise zu haben.

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Rosemarie Wolfelner hat alle Fragen zur Verkehrssicherheit beantwortet, jetzt heißt es Daumen drücken.

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Mit dem Verkehrssicherheitsprogramm „Bayern mobil – sicher ans Ziel“ will die Polizei die Sicherheit im Straßenverkehr erhöhen. Von links: Gerhard Hösl (Vorstandsmitglied der Sparkasse) und Bürgermeister Rupert Troppmann (dritter von links) lobten die Aktion. Werner Hanauer (dazwischen) und seine Kollegen erklärten den Passanten alle Tipps zum Thema Verkehrssicherheit.

 

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