„Bestes Nahverkehrskonzept Bayerns“: Baxi sichert sich Förderung

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Tirschenreuth. Das Baxi erobert inzwischen seit 2014 die Straßen des Landkreises. Doch wie auch der öffentliche Personennahverkehr ist das Baxi auf staatliche Förderungen angewiesen. Diese Diese war nach Absprache zwischen dem Freistaat mit dem Landkreis Tirschenreuth zum damaligen Start zunächst auf drei Jahre angelegt, eine Fortführung offen. Jetzt ist es aber gelungen, mindestens für die kommenden zwei Jahre die Förderung zu sichern. 

Von Matthias Grundler

BAXI-Förderung gesichert

Landtagsabgeordneter Tobias Reiß und Verkehrsminister Joachim Hermann sind vom Anrufbussystem Baxi überzeugt. Deshalb steht auch der staatlichen Förderung für die nächsten zwei Jahre nichts mehr im Weg!

Das Baxi ist eines der einfallreichsten Nahverkehrskonzepte – es begegnet nicht nur dem demographischen Wandel, sondern stellt sich auch den Herausforderungen eines ländlichen Flächenlandkreises. Eigentlich sollte die Förderung des Freistaates für das BAXI nach drei Jahren auslaufen. So sieht es zumindest die dazugehörige Richtlinie vor – Tirschenreuths Landtagsabgeordneter Tobias Reiß freut sich jetzt aber über einen Verhandlungserfolg in München: „Die Förderung für die kommenden zwei Jahre ist gesichert!“ Möglich wird das, weil das Förderprogramm „Mobilität im Ländlichen Raum“ des Bayerischen Innenministeriums fortgeführt und auf Initiative des Abgeordneten sogar mit zusätzlichen Mitteln ausgestattet wird um die große Nachfrage nach dem BAXI abzudecken.

Verkehrsminister Joachim Herrmann konnte von der Fortführung überzeugt werden:

Das Baxi ist eines der besten Nahverkehrskonzepte Bayerns“

lobt der Abgeordnete die Arbeit der zuständigen Mitarbeiter am Landratsamt Tirschenreuth mit Peter Zimmert an der Spitze. Das Modell habe sogar bayernweit für Aufsehen gesorgt und es gäbe weitere Regionen mit ähnlicher Struktur, die es einführen wollen. Mobilität ist im ländlichen Raum von zentraler Bedeutung. Das BAXI füllt mit seinem landkreisweiten und bedarfsorientierten System eine Angebotslücke im öffentlichen Nahverkehr aus, daher sei auch eine weitere Förderung über das Jahr 2017 hinaus notwendig. Die Bemühungen, sie darüber hinaus auch aufrechtzuerhalten, laufen schon jetzt.

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