1.000 illegale Böller in der Bassbox

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Waldsassen. Für dieses Duo aus Baden-Württemberg fällt das Silvester-Gekrache heuer wahrscheinlich etwas leiser aus. Sie hatten versucht illegale Silvester-Böller nach Deutschland zu schmuggeln. Warum diese Böller verboten sind, zeigt auch ein Fall aus Weiden vom Wochenende. 

Silvesterböller Polizei Waldsassen

Diese Böller wurden im Kofferraum der beiden Baden-Württemberger gefunden.

Die zwei jungen Männer aus Baden-Württemberg waren scheinbar extra zu unseren Nachbarn nach Tschechien gefahren, um sich schon mal ordentlich für Silvester einzudecken. Schon früh am Morgen besorgten sie sich die tschechischen Böller auf einem Asiamarkt hinter der Grenze.

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Allerdings hatten sie wohl nicht mit dem Spürsinn der Waldsassener Fahnder gerechnet. Die hielten das Duo an und durchsuchten den Wagen. Im Kofferraum hinter einer großen Bassbox und in der Reserveradmulde wurden die Beamten fündig: Rund 1.000 Chinaböller und Silvesterknaller hatten die beiden Männer dort versteckt.

Zünden können die beiden ihren Einkauf aber nie – die Schleierfahnder konfiszierten das Silvesterfeuerwerk. Außerdem müssen die Baden-Württemberger jetzt auch noch eine hohe Geldstrafe bezahlen.

Gefährliche Böller: Weidener schwer verletzt

Wie die Polizei mitteilt, fanden die Beamten bei Kontrollen in den letzten Tagen wieder häufiger illegale Böller. Obwohl viele wissen, dass die Silvesterknaller aus Tschechien in Deutschland nicht erlaubt und teilweise auch sehr gefährlich sind, lassen sich die Leute immer wieder zum Kauf verleiten.

Wie gefährlich die Knaller sein können, musste am Wochenende ein Weidener am eigenen Leib erfahren. Er verletzte sich schwer an der Hand, als er einen Böller zünden wollte. Die Polizei warnt deshalb davor sich solche Böller anzuschaffen.

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