Der Chef hilft aus: Arbeitnehmer bleibt Gefängnis erspart

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Waidhaus. Einen ziemlich spendablen Chef hatte dieses Wochenende ein tschechischer Fahrer, der von der Polizei kontrolliert wurde. Der ersparte ihm nämlich einen Aufenthalt im Gefängnis.

Einen festen Arbeitsplatz zu haben ist eine klasse Sache. Wenn man dazu einen Chef hat, der einem vor dem Gefängnis bewahrt, ist das für den Arbeitnehmer doppelt gut. Am Sonntagabend gegen 20.30 Uhr kontrollieren Fahnder der Bundespolizeiinspektion Waidhaus auf der A6 am Autobahnparkplatz Wittschauer Höhe ein Auto mit deutscher Zulassung. Fahrer war ein 33-jähriger Tscheche, der zu seiner Arbeitsstelle in den Landkreis Augsburg unterwegs war.

Die Polizeibeamten stellten beim Fahndungs-Check fest, dass der Gerüstbauer per Vollstreckungshaftbefehl durch die Staatsanwaltschaft Passau gesucht ist. Wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz hatte er noch 24 Tage Strafe abzusitzen. Nachdem sein Arbeitgeber bei der Polizei in Schwaben die fällige Ersatzfreiheitsstrafe von knapp 800 Euro einzahlte, durfte der dankbare Tscheche zu seinem schwäbischen Arbeitsplatz weiterreisen.

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Ein Kommentar

  1. So einen Kollegen und Chef hatte ich auch

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