Need NO Speed: Gesundheitsministerin zu Gast in Weiden

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Weiden. Die Regionale Präventionsstelle Need NO Speed leistet seit einem Jahr Aufklärungsarbeit über Drogen wie Crystal Meth und Legal Highs. Die Halbzeitbilanz nutzten das Netzwerk Need NO Speed und der Bayerische Jugendring (BJR) als Projektträger, um sich mit der Bayerischen Gesundheitsministerin Melanie Huml über die Erfahrungen der Regionalen Präventionsstelle auszutauschen.Need NO Speed Zwischenbilanz

Im Fokus standen die Herausforderungen, denen sich die Drogenprävention in der nördlichen Oberpfalz stellt, vor allem durch die hohe Verfügbarkeit von Crystal Meth und aus der steigenden Verbreitung Neuer Psychoaktiver Substanzen (NPS).

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml verwies darauf, dass sich die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit NPS im Jahr 2016 im Vergleich zum Jahr 2015 fast verdoppelt hat (von 21 im Jahr 2015 auf 40 im Jahr 2016). Sie betonte: „Der Freistaat Bayern investiert zwar bereits rund sieben Millionen Euro im Jahr für Maßnahmen zur Suchtprävention und Suchthilfe, aber der Kampf gegen Drogen muss weiter verstärkt werden.“

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Aktiver Jugendschutz durch Need NO Speed

Need NO Speed Zwischenbilanz

Die bayerische Gesundheitsministerin Melanie Huml

„Die Arbeit der Präventionsstelle Need NO Speed in Weiden ist aktiver Jugendschutz. Sie leistet breit aufgestellte und in der Ansprache offene Präventionsarbeit. Die Mitarbeiter der Regionalen Präventionsstelle bieten dafür eine hervorragende Grundlage, denn sie sind Ansprechpersonen für die Jugendlichen und für Fachkräfte in der Jugendarbeit“, resümierte Matthias Fack, Präsident des Bayerischen Jugendrings (BJR) als Träger des Projekts. Darüber hinaus bieten die Mitarbeiter Jugendlichen Gesprächsangebote in der Schule, um mit ihnen einen offenen und sachlichen Dialog zum Drogenkonsum zu führen.

Wie bedeutsam die zivilgesellschaftliche Initiative in der Region ist, unterstrichen die Landräte Wolfgang Lippert und Andreas Meier und Weidens Bürgermeister Jens Meyer. Darüber hinaus waren für das Netzwerk Need NO Speed Mitwirkende aus den Jugendringen, dem Gesundheitsamt und der Kriminalpolizei Weiden vertreten, sodass ein umfassender Austausch der verschiedenen Expertinnen und Experten der Region mit der Ministerin erfolgte.

Projekt auch nach der ersten Phase weiterführen

„Need NO Speed ist eine Bereicherung und Ergänzung der Präventions- und Beratungsarbeit in der nördlichen Oberpfalz und hilft, mehr junge Menschen zu erreichen. Darum sollte sie auch nach Auslauf der ersten Projektphase fortgeführt werden“, dafür plädierten die Sprecherin von Need NO Speed, Theresa Sowa, und Thomas Bauer, Leiter der Weidener Kriminalpolizei.

Die Projektkoordinatorin der Regionalen Präventionsstelle, Agnes Scharnetzky, stellte zunächst die Aktionen aus dem ersten Tätigkeitsjahr vor. Dabei stellte sie neben den Höhepunkten wie dem erfolgreichen Theaterprojekt „…dann habe ich NEIN gesagt!“ im Juli 2016 auch das Angebot zur schuljahresbegleitenden Prävention vor. Dieses richtet sich an Schulen in den Landkreisen Neustadt/WN, Tirschenreuth und der Stadt Weiden.

Die Regionale Präventionsstelle Need NO Speed wurde am 1. April 2016 gegründet. Das vom Bayerischen Gesundheitsministerium geförderte Projekt ist zunächst auf einen Förderzeitraum bis zum 31. März 2018 ausgelegt. Die Initiative Need NO Speed besteht seit 2012.

Need NO Speed Zwischenbilanz

Bürgermeister Jens Meyer, Landrat Wolfgang Lippert und Landrat Andreas Meier sind froh, dass es ein Projekt wie Need NO Speed in der Region gibt. (Auch wenn man ihnen die Freude auf diesem Bild nicht ansieht)

Need NO Speed Zwischenbilanz

 

Fotos: Oberpfalz-Aktuell/Jürgen Masching

Ein Kommentar

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