Auch für Bundespolizei ungewöhnlich: Drei Schleusungen am einem Tag

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Waidhaus. „Drei Schleusungen an einem Tag sind auch für uns ungewöhnlich“, so auch der Leiter des Ermittlungsdienstes der Bundespolizeiinspektion (BPOLI) Waidhaus, Polizeihauptkommissar (PHK) Ralph Preiß. Gestern wurden insgesamt acht Personen im Morgengrauen bei Burgtreswitz (Marktgemeinde Moosbach) aus einem LKW „geworfen“. Im Laufe des Tages gab es noch mehr. 

Beim Schleusungs-LKW handelt es sich um einen weißen Sattelzug mit einer weißen Plane mit roter Aufschrift an der Seite. Das Fahrzeug dürfte die Migranten am frühen Donnerstagmorgen (zirka 3 Uhr) im Raum Braunetsrieth -Burgtreswitz abgesetzt haben. Die Bundespolizei nimmt zu dieser Einschleusung weiterhin noch Hinweise und Beobachtungen unter der Telefonnummer 09652 82060 entgegen.

Am späten Donnerstagnachmittag gegen 17.45 Uhr mussten auch die Beamte der Polizei Vohenstrauß ausrücken, als ein aufmerksamer Reisender eine weitere irakische Kleingruppe bei Lohma-Siedlung (Stadt Pleystein) bemerkte. Es handelte sich um vier Männer im Alter von 16 bis 28 Jahren. Der allein reisende Jugendliche wurde dem Jugendamt übergeben. Eine gute halbe Stunde später (18.20 Uhr) tauchten in der Ortsmitte von Braunetsrieth (Stadt Vohenstrauß) erneut vier junge männliche Migranten auf, die die Polizeiinspektion Fahndung (PIF) zur Bundespolizei nach Waidhaus brachte. Es handelt sich dabei um einen 28-jährigen Iraner und um 3 Iraker im Alter von 13 bis 26 Jahren. Um den 13-jährigen Jungen kümmerte sich ebenfalls die Neustädter Jugendbehörde.

Einschleusungen über Tschechien über A6 häufen sich

Ob die drei Schleusungen miteinander in Verbindung stehen, konnte bisher nicht abschließend geklärt werden. „Warum sich die Einschleusungen über Tschechien im Bereich der Autobahn A 6 derzeit häufen, können wir derzeit noch nicht einordnen“, meinte Preiß weiter. Besonders dankte er den engagierten Bürgern, die kurz und sachdienlich ihre Beobachtungen an die Sicherheitsbehörden weitergaben.

In der Nacht zum Freitag gegen 01.35 Uhr stellten die Bundespolizisten auch zwei nigerianische Frauen in einem Reisebus auf der A 6 fest. Sie wollten von Prag nach München reisen und legten bei der Kontrolle totalgefälschte italienische nationale Aufenthaltsgenehmigungen vor. Die beiden 27- und 33-jährigen Frauen werden voraussichtlich nach Tschechien zurückgeschoben.

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7 Kommentare

  1. 3 schleusungen die bemerkt wurden. Wer weiss wie hoch die dunkelziffer ist…

  2. Einfach zurückschicken und nicht erst hier lassen.

  3. Warum,weiß Polizei nicht ?!
    Für Bundespolizei ungewöhnlich ?!
    Da Grenzen offen sind,danke an Bundesregierung !

  4. … warum geht man wohl den Weg mit geringsten widerstand?

  5. Mafia und Kohle ganz einfach sowos na

  6. Grenzposten und a ruh is.

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