Erst das Penaltyschießen bringt die Entscheidung

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Weiden. Noch knapp zwei Wochen, dann startet der Eishockey-Oberligist EV Weiden in die neue Saison. Nach drei Testspielen gegen DEL2-Klubs ist am Freitagabend mit den Icefighters Leipzig erstmals ein Liga-Konkurrent zu Gast gewesen. In einer zerfahrenen Partie fiel die Entscheidung erst im Penaltyschießen.

Von Stephan Landgraf

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Weidens Neuzugang Patrik Rypar (r.) stellte auch gegen Leipzig seine Torgefährlichkei unter Beweist. Foto: Tobias Neubert Photography

Die Vorbereitung auf die anstehende Saison 2017/18 läuft auf Hochtouren. Das war am Freitag in der Weidener Hans-Schröpf-Arena auch den Blue Devils Weiden um Trainer Milan Mazanec und den Leipzigern anzumerken. Bei beiden Mannschaften blieb vor 751 Zuschauern vieles Stückwerk, wobei sich die Gastgeber nach einer zerfahrenen Begegnung mit 4:3 (0:0, 2:1, 1:2, 1:0) durchsetzten.

Erst im zweiten Abschnitt fallen die Tore

Nach einem torlosen ersten Drittel, in dem die Gäste aus Leipzig den besseren Start erwischt hatten und ein Schlittschuhtor nicht anerkannt bekamen, fielen erst im zweiten Abschnitt die ersten Tore: Martin Heinisch fälschten in der 21. Minute einen Schuss zur Weidener 1:0-Führung ab, ehe der Leipziger Michal Velecky nach einer schönen Kombination des Ausgleich markierte (29.). In Überzahl stellte der EVW 60 Sekunden vor dem Ende des zweiten Drittel durch Patrik Rypar den alten Abstand wieder her.

Die Gastgeber machten auch zu Beginn des dritten Drittels Druck, kassierten aber einfach zu viele Strafzeiten. So saßen beim Leipziger 2:2 durch Jakob Weber gleich zwei EVW-Akteure in der Kühlbox (55.), ehe Stephan Tramm die Sachen sogar noch in Führung schoss (57.).  Die unermüdlich anrennenden Blue Devils belohnten sich dann schließlich doch noch mit Rypars 3:3 (57.).

EVW-Goalie Wiedemann nicht zu überwinden

Im Penaltyschießen wehrte Weidens Goalie Johannes Wiedemann alle Leipziger Versuche ab. Für den EVW vollendete Matt Abercrombie zum 4:3-Erfolg. „Wir waren phasenweise zu unkonzentriert. Wir müssen zudem weiter am Über- und Unterzahlspiel arbeiten“, sagte nach dem Schlusspfiff Mazanec. Dessen Truppe am Freuitag um 20 Uhr bei den Black Dragons Erfurt das nächste Testspiel bestreiten wird.

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