Informationen, heiße Gespräche und feuriges Gulasch

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Grafenwöhr. „Grafenwöhr braucht Netzwerke und eine starke Vertretung bei den Ministerien – und für dies steht Albert Rupprecht“, lobte Bürgermeister Edgar Knobloch den CSU-Direktkandidaten. Informationen, heiße Gespräche und feuriges Gulasch gab es vor kurzem beim „Feuertonnentermin“ der CSU. Bei dem standen MdB Rupprecht und Bürgermeister Knobloch Rede und Antwort.

Von Gerald Morgenstern

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MdB Albert Rupprecht und Bürgermeister Edgar Knobloch standen beim „Feuertonnen-Termin“ der Grafenwöhrer CSU den Bürgern Rede und Antwort. Foto: Gerald Morgenstern

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Die „Gespräche an der Feuertonne“ im Kommunalwahlkampf haben sich bewährt und kommen an, dies erfuhr die CSU Grafenwöhr erneut bei ihrer Einladung in den Stadtpark. Nach einer kurzen Bilanz zur Halbzeit stellte Bürgermeister Edgar Knobloch die Arbeit von Albert Rupprecht heraus. Seine berufliche Karriere habe er 1997 im Gründerzentrum in Grafenwöhr begonnen und durch die Tätigkeit als Abgeordneter kenne er Grafenwöhr wie kein anderer.

Durch die Netzwerke dritten Arzt nach Grafenwöhr gebracht

Damaligen Befürchtungen, dass die US-Armee Stellen reduziert oder abzieht, konnte entgegengewirkt werden. Rupprechts erfolgreiches Eintreten für die Zivilbeschäftigten bei der US-Armee und der Bundeswehr wurde erst jüngst durch die Betriebsvertretung bestätigt, so der Bürgermeister. Ideen wie die Stationierung einer europäischen Brigade in Grafenwöhr oder weiterer US-Kräfte wurden an die Verteidigungsministerin durch den Abgeordneten herangetragen. Die Netzwerke Rupprechts hätten auch dazu beitragen, dass ein dritter Hausärztesitz nach Grafenwöhr kam, bestätigte das Stadtoberhaupt.

Bei einem kurzen Themenabriss stellte Rupprecht die Förderprogramme heraus, durch welche die Arbeitslosigkeit in der Region nahezu halbiert wurden. Der Aufbau der Bundeswehr in Weiden habe auch zur Sicherung des Standorts Grafenwöhr beigetragen. „Wir sind absolut zukunftsfähig und müssen junge Leute in der Region halten“, so der Abgeordnete. Die berufliche Bildung und Stärkung des Technologiestandorts seien zentrale Themen.

Anerkennung der Erziehungszeiten ist wichtig

Befürchtungen einer Rente mit 70 und Wartezeiten bei den Fachärzten sprach Laila Sperber an. Der MdB stellte hier die durch die CSU errungene Mütterrente und Anerkennung der Erziehungszeiten hervor. Man werde sich weiter einsetzten, um die Zeiten vor 1992 anzuerkennen. Bei den Fachärzten gelinge es nicht immer, einen frühzeitigen Termin bei seinem Wunscharzt zu erhalten. Die Kassenärztliche Vereinigung hinke hier nach. Mittel auf dem Bundeshaushalt würden auch für die Weiterentwicklung bei der Kliniken Nordoberpfalz AG bereitgestellt.

Ruhestandspfarrer Karl Wohlgut sorgte sich um den Erhalt der Werte und die Einstellung zu Kindern. Auch hier spiele die Anerkennung der Erziehungszeiten, die Versorgung mit Kitas und die fundierte Ausbildung die Bezahlung des Erziehungspersonals eine Rolle. „Familie und Kinder haben höchsten Stellenwert in christlich sozialer Politik“, bestätigte Rupprecht. Detailliert ging er auch auf die Fragen von Josef Bräutigam aus Pichlberg ein, der sich um die Dieseltechnologie und die Nitratbelastung der Böden sorgte. Hier diktiere nicht die Wirtschaft, die Güllemittelverordnung sei zum Schutz der Umwelt erlassen.

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