Neues Postgebäude beim Gründerzentrum: Grafenwöhrer Postzusteller ziehen um

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Grafenwöhr. Schon seit Jahren hoffen die Postzusteller in Grafenwöhr auf einen neuen Zustellstützpunkt. Das Postgebäude in der Alten Amberger Straße erfüllt schon lange nicht mehr die nötigen Standards. Beim Gründerzentrum Grafenwöhr laufen deshalb die Arbeiten am neu gebauten Postgebäude auf Hochtouren. Der Umzug steht kurz bevor. Aber was bedeutet das für Post-Kunden? 

Von Kristine Mann

Neues Postgebäude Grafenwöhr - Post Grafenwöhr zieht um

Am 26. September soll es endlich soweit sein: Dann ziehen die Postzusteller ins neue Postgebäude beim Gründerzentrum.

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Am 26. September zieht das Postzusteller-Team endlich in den Neubau. Gleich vorneweg: Für Kunden ändert sich rein gar nichts. Brief- und Paketsendungen aufgeben, benachrichtige Pakete abholen, Postbank-Geschäfte: Das alles managend man weiter wie bisher. Die Filiale bleibt in der Alten Amberger Straße. Einzig Postkunden, die bis dato ein Postfach in der Filiale nutzten, haben etwas bemerkt: Die Postfächer wurden zum September gekündigt. Die Sendungen werden jetzt nicht mehr gelagert, sondern zugestellt.

Post Grafenwöhr

Die Filiale bleibt in der Alten Amberger Straße. Von Umzug sind nur die Postzusteller betroffen.

Altlasten adé!

Der Umzug betrifft lediglich die Postboten. Denn für die wurde es im ersten Stock des Postgebäudes einfach zu eng. Vor allem während des stressigen Weihnachtsgeschäfts nagte das zusätzlich an den Zustellern. Der Aufzug, mit dem die Zusteller Tag für Tag die Postsendungen rauf- und anschließend wieder runter schicken mussten, ist endlich Geschichte. „Zeit is worn“, sagt auch Teamleiterin Angelika Hampl erleichert. Denn auch der funktionierte nicht immer einwandfrei – die Kisten per Hand nach oben zu schleppen, war kein Spaß.

Über den Umzug sind alle froh. Denn der neue Zustellstützpunkt beim Gründerzentrum hat viele Vorteile zu bieten: Genügend Parkplätze für die Zusteller, mehr Platz beim Beladen der Postautos und vor allem: Platz im Trockenen. Denn weder Postboten freuen sich über nasse Pakete, die während des Verteilens und Beladens im Regen oder Schnee liegen, noch Kunden wollen durchweichte Sendungen.

Der Neubau ist außerdem auch noch topmodern: Die Türen sind mit Schlüsselkarten ausgestattet. Eine Lkw-Rampe erleichtert das Entladen der Pakete im Zustellstützpunkt. Sanitäranlagen mit Duschen sind für die Zusteller ein zusätzlicher „Luxus“.

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