EV Weiden erneut Derbysieger

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Weiden. Hochspannung, Tempo und Kampf bis zum Schluss – das Derby zwischen den Blue Devils Weiden und den Selber Wölfen fesselte die über 2.300 Zuschauer am Freitagabend in der Hans-Schröpf-Arena. Am Ende besiegten die Hausherren den Nachbarrivalen erneut mit 4:3. 

Von Chris Sternitzke

Blue Devils Weiden gegen Selber Wölfe

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Mit dem gleichen Ergebnis wie bereits am 6. Oktober in Oberfranken feierten die Devils am siebten Spieltag schon den zweiten Derbyerfolg. Im Vergleich zum Heimspiel vor Wochenfrist zeigte sich die Defensive stark verbessert und sie verteidigten deutlich näher am Mann. Auch Schlussmann Johannes Wiedemann wusste zu überzeugen. Ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg war am Freitagabend auch das Powerplay – drei der vier Treffer fielen in Überzahl.

EVW mit Mehrzahl an Chancen

In der Anfangsphase waren die Porzellanstädter etwas stärker. Der EVW, bei dem Philipp Siller Saisondebüt feierte, kam bald besser ins Spiel. Am Ende des Drittels lag das Plus an Großchancen bei den Hausherren, doch VER-„Goalie“ Niklas Deske zeigte eine Reihe an starken Paraden. So auch in der 15. Minute als Marcel Waldowsky am Neuzugang scheiterte. Im direkten Gegenzug markierte Eric Neumann die Gästeführung. Doch die Devils ließen sich davon nicht beeindrucken und Torjäger Martin Heinisch, der erneut zwei Mal traf, sorgte für den 1:1-Pausenstand.

Selb tonangebend

Das Mitteldrittel gehörte den Gästen. Schlussmann Johannes Wiedemann zeichnete sich ein ums andere Mal aus und wurde nur einmal bezwungen. Beim Treffer von Routinier David Hördler in der 23. Minute war auch er machtlos. Auch wenn im zweiten Abschnitt der EVW zumeist in der Defensive beschäftigt war, gab es den ein oder anderen Konter auf eigenem Eis. Einen davon nutzte Marcel Waldowsky zum 2:2. Nach einer sehenswerten Einzelaktion hatte er bei seinem Schuss etwas Glück, da er unhaltbar abgefälscht wurde.

Blue Devils Weiden gegen Selber Wölfe

Weiden überzeugt in Überzahl

Im Schlussdrittel setzte Wiedemann den ersten Höhepunkt. In der 42. Minute vereitelte er einen Penalty von Michael Dorr. Danach war der Gastgeber jedoch die bessere Mannschaft und die Wölfe saßen etwas zu oft in der Kühlbox. In doppelter Überzahl verwandelte Heinisch mit der erstmaligen Heimführung das Stadion in ein Tollhaus (45.). In einfacher Überzahl war es dann der Kanadier Matt Abercrombie, der mit dem 4:2 die Zeichen klar auf Sieg stellte (51.). In der Folgezeit machte der EVW weiter den besseren Eindruck, doch Selb steckte nicht auf. In der 58. Minute kam der VER durch Dorr nochmal heran. Mit einem Überzahlspiel kurz vor dem Ende keimte zusätzliche Hoffnung auf, doch die Mazanec-Truppe brachte den Vorsprung insgesamt verdient über die Zeit.

Durch den Dreier stehen die Devils auf Rang vier der Tabelle. Am Sonntag geht es ab 18.45 Uhr bei Neuling ECDC Memmingen weiter. Auf eigenem Eis behielten die Blau-Weißen mit einem 6:5 n.P. die Oberhand.

Statistik: 1. EV Weiden – Selber Wölfe 4:3 (1:1, 1:1, 2:1)
Tore: 0:1 (15.) Neumann (Hördler, Deske), 1:1 (17./5-4) Heinisch (Straka, Willaschek), 1:2 (23.) Hördler (Dorr, Schiener), 2:2 (33.) Waldowsky (Willaschek, Schusser), 3:2 (45./5-3) Heinisch (Straka, Noe), 4:2 (51./5-4) Abercrombie (Herbst, Pauker), 4:3 (58./5-4) Dorr (Müller, Hördler) – SR: Rubin Kapzan – Zuschauer: 2329 – Überzahlspiele: Weiden 3/6 – Selb 1/4; Strafminuten: Weiden 8 – Selb 12

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Bilder: Jürgen Masching

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