„Houst a Hirn, lousd as Handy lieng“: Tirschenreuther Kampagne begeistert in München

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Tirschenreuth/München. Im April diesen Jahres wurde die Aktion „Houst a Hirn, lousd as Handy lieng“ in Kooperation des Kreisjugendrings Tirschenreuth, der Verkehrswachten Tirschenreuth und Kemnath und der Polizeiinspektionen Tirschenreuth, Waldsassen und Kemnath, gestartet. Jetzt stellten die Verantwortlichen das Konzept in München vor. 

Innenminister Herrmann Houst a Hirn Kampagne KJR

Werner Schönfelder (Polizei Tirschenreuth), Hubert Schricker (Polizei Waldsassen), Bernhard Gleißner (Polizei Kemnath), MdL Tobias Reiß, Dr. Florian Herrmann (MdL und Präsident der Landesverkehrswacht Bayern), Jürgen Preisinger (KJR Tirschenreuth), Innenminister Joachim Herrmann, Polizeipräsident Gerold Mahlmeister, Walter Landgraf (Verkehrswacht Tirschenreuth) und Josef Krauß (Verkehrswacht Kemnath).

Der Landtagsabgeordnete Tobias Reiß ist von dieser Aktion so begeistert, dass er anlässlich einer Sitzung auch den Bayer Innenminister Joachim Herrmann davon berichtete. Dieser zeigte sich äußerst interessiert und lud daher die Verantwortlichen der Aktion zu einem persönlichen Gespräch nach München ein, um mehr über die Hintergründe und weiteren Ziele zu erfahren.

Jürgen Preisinger, Vorsitzender des Kreisjugendrings Tirschenreuth und Initiator der Aktion, stellte das Präventionsprojekt in einem Besprechungsraum im Bayerischen Landtag vor. „Mit dem Projekt und den dazugehörenden Aktionen wollen wir die Bevölkerung und die Verkehrsteilnehmer im Landkreis Tirschenreuth, insbesondere junge Menschen, über die Gefahren und Risiken bei einer Ablenkung durch Handynutzung im Straßenverkehr informieren und sensibilisieren. Jeder Verkehrsteilnehmer soll zum Nachdenken angeregt werden und sein eigenes Verhalten im Straßenverkehr kritisch hinterfragen“, so Preisinger.

Plakate, Banner, Radiospot und Kurzfilm

An der Gesprächsrunde mit dem Minister nahmen neben den Kooperationspartnern auch MdL Tobias Reiß, MdL Dr. Florian Herrmann und Präsident der Landesverkehrswacht Bayern sowie Schirmherr Gerold Mahlmeister, Präsident des Polizeipräsidiums Oberpfalz, teil. Polizeipräsident Mahlmeister war sichtlich erfreut darüber, dass die Aktion so gut angenommen wird und betonte, dass er sehr gerne neben Landrat Wolfgang Lippert die Schirmherrschaft übernommen habe.Innenminister Herrmann Houst a Hirn Kampagne KJR

Neben Plakaten, Bannern und Flyern gibt es sogar einen Radiospot und einen Kurzfilm zum Thema, der von Jugendlichen mit Medienpädagogen des Jugendmedienzentrums T1 produziert wurde. Die Firma Eska in Tirschenreuth stellte Busse zur Verfügung, die großflächig mit dem Logo der Aktion und der Botschaft, dass eine Sekunde genügt, um bei 50 km/h 14 Meter im Blindflug unterwegs zu sein, beklebt sind.

Gerade die Klebefolien auf den Bussen haben einen tollen Effekt“, waren sich die Teilnehmer der Besprechung einig, „rufen sie doch immer wieder zur Besonnenheit auf

Brandaktuelles Thema

Für Staatsminister Joachim Herrmann stellt die Aktion „Houst a Hirn“ als ein vorbildliches Beispiel für die gesamtgesellschaftliche Aufgabe zur Verbesserung der Verkehrssicherheit dar.

Dieses Thema ist brandaktuell und wir müssen alles daran setzen, hier auch im präventiven Bereich Signale zu setzen, um Unfälle zu vermeiden,

so der Innenminister. Es freut ihn sehr, dass die Aktion im Landkreis Tirschenreuth so gut ankomme und zollte den Verantwortlichen großes Lob.
Gerade der in Mundart gehaltene Ausspruch „Houst a Hirn, lousd as Handy lieng“ fand der Minister besonders gelungen, da die Botschaft zum Nachdenken anrege und besonders die jungen Menschen in der Region treffend anspricht.Innenminister Herrmann Houst a Hirn Kampagne KJR

Kampagne ab Oktober auch im Landkreis Neustadt/WN

Großes Interesse rief die Vorstellung auch bei Dr. Florian Herrmann, Präsident der Landesverkehrswacht Bayern, hervor. Er zeigte sich beeindruckt von dem bisher Geleisteten. Die Thematik „Ablenkung im Straßenverkehr“ ist ein zentrales Anliegen der Landesverkehrswacht. „Gerade hier ist es wichtig im präventiven Bereich anzusetzen, um Unfälle vorzubeugen“, so Dr. Herrmann.

Polizeipräsident Gerold Mahlmeister gab weiterhin bekannt, dass die Aktion „Houst a Hirn“ aufgrund der sehr positiven Resonanz ab Oktober auch im Landkreis Neustadt/WN fortgeführt wird. Auch hier fanden sich der Kreisjugendring, die Verkehrswachten und die Polizeiinspektionen als Kooperationspartner zusammen.

Jürgen Preisinger ist sehr froh darüber, dass sich mit den Verkehrswachten und den Polizeiinspektion im Landkreis für diese wichtige Aktion die idealen Partner zusammengefunden haben. Die Aktion soll auch im nächsten Jahr mit verschiedenen Aktionen und Maßnahmen fortgesetzt werden.
Weitere Informationen unter www.houst-a-hirn.de und unter www.kjr-tir.de.Innenminister Herrmann Houst a Hirn Kampagne KJR

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