Stadträte bringen Umstrukturierung des Keramikmuseums auf den Weg

Weiden. Das Weidener Keramikmuseum ist ein Aushängeschild für die Stadt: Darüber waren sich die Stadträte alle einig. Leider sind mit dem Museum erhebliche Kosten verbunden. Das heißt, es muss gespart werden. Dafür hat die AG Waldsassener Kasten jetzt ein Konzept präsentiert. 

Von Yvonne Sengenberger

„Wir haben überlegt: Wie können wir das finanzierbar machen? Und sind zu dem Schluss gekommen: Das ist nur möglich, wenn wir den Waldsassener Kasten als ein Ganzes sehen“, so Bürgermeister Lothar Höher, der auch Mitglied der AG Waldsassener Kasten war. Regionalbibliothek und Keramikmuseum sollen also zusammengelegt werden. Das Gebäude soll mehr zu einer Event Location werden.

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Keramikmuseum und Regionalbibliothek werden eins

Im Moment schreibt das Keramikmuseum nur rote Zahlen. 180.000 Euro Minus waren das im vergangenen Jahr. Schon jetzt ist die Verwaltung von Regio und Keramikmuseum enger verzahnt. Sie soll bald zusammengelegt werden. Davon erhoffen sich die AG-Mitglieder eine Ersparnis. Diesen Vorschlag fanden grundsätzlich alle Fraktionen sinnvoll. Vor allem bei den Verhandlungen um den neuen Vertrag mit der Regierung der Oberpfalz, wollen die Weidener mehr rausschlagen. Sie hoffen auf mehr Förderung auch durch den Freistaat. „Wir haben durch Die Keramischen ja schon gezeigt, dass wir etwas tun“, so Veit Wagner.

Viele Ideen für mehr Wirtschaftlichkeit

Im neuen Konzept sollen auch die Porzellan-Firmen sich einbringen. Mit Veranstaltungen, bei denen deren Produkte ausgestellt werden zum Beispiel. Schulen sollen vermehrt angesprochen werden. Auch bauliche Änderungen sind im Gespräch. Ideen gibt es viele, wie man den Waldsassener Kasten und somit Keramikmuseum und Regionalbibliothek weiter beleben und somit rentabler machen könnte. Einen ersten Schritt in diese Richtung machte der Stadtrat mit dem Beschluss der Zusammenlegung jetzt in der vergangenen Sitzung.

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