Wenn Hunde Leben retten

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Weiden. Vermisste Personen unter Trümmern zu finden, mag für Menschen nicht einfach sein. Zum Glück haben die Einsatzkräfte aber wahre Spürnasen an ihrer Seite, die bei der Suche behilflich sind. Bei der bayernweiten Trümmerprüfung für Rettungshunde stellten sich die Fellnasen dem Härtetest. Nicht umsonst, gilt die Trümmerarbeit als einer der schwierigsten Aufgaben. 

BRK Rettungshundestaffel Hund Rettungshund Trümmerprüfung

In diesem Jahr war die Rettungshundestaffel Weiden Ausrichter für die diesjährige Trümmerprüfung. Die eintägige Prüfung will gut organisiert sein, schließlich kommen die Teilnehmer von weit her: Aus Rosenheim, Würzburg, Neumarkt, Bad Kissingen, Fürth und Neustadt/Aisch reisten Anwärter mit ihren Rettungshunden an, um an der Prüfung teilzunehmen. Unter den Augen der Prüfer Siggi Höfer (Kitzingen) und Frank Singer (München) stellten sich die Teams den unterschiedlichen Herausforderungen. Prüfanwärterin Maria Hoffmann (Westsachsen) unterstützte die beiden erfahrenen Prüfer.

BRK Rettungshundestaffel Hund Rettungshund Trümmerprüfung

Den Augen der Prüfer entging nichts.

Der Hundeplatz der Hundefreunde Weiden e.V. war Schauplatz für Unterordnung und die Gerätearbeit. Natürlich sorgten die Hundefreunde hier auch für das leibliche Wohl der Prüflingsteams und verköstigten Teilnehmer und Zuschauer mit leckerem Essen. Das Trümmergelände stellte die Entsorgungsfirma Bergler zur Verfügung.

Härtetest im Trümmerkegel

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Das Aufspüren verschütteter Personen ist die Königsdisziplin jedes Rettungshunds. Das zeigte sich auch bei der Trümmerprüfung.

Auf dem gut 2.000 Quadratmeter großen Trümmerkegel stellten sich die Teams der Königdisziplin – Schließlich mussten sie innerhalb 20 Minuten drei vermisste Menschen unter den Trümmern finden. Zusätzlich wurde es den Rettungshunden nicht unbedingt leicht gemacht: Durch Feuer und Umgebungslärm abgelenkt mussten die Hunde selbständig und sicher die Verschütteten suchen. Die Prüfung zeigte wieder einmal, dass die Trümmerarbeit eine der schwierigsten Aufgaben in der Rettungshundearbeit darstellt. Nur vier Teams der insgesamt sieben angetretenen Teams bestanden den Test.

Zwei Kollegen aus dem Fachdienst Technik und Sicherheit aus Neustadt am Kulm unterstützten die Hundestaffel am Prüfungstag. „Ein großes Dankeschön ergeht an Marion Bergler (Firma Bergler, Weiherhammer), die Hundefreunde Weiden, die Prüfer und natürlich an alle Helfer die zum guten Gelingen der Prüfung beigetragen haben“, heißt es von seiten des BRK Kreisverband Weiden und Neustadt/WN.

Bilder: BRK Kreisverband Weiden und Neustadt/WN

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