Einsätze die in Erinnerung bleiben: Feuerwehr Störnstein blickt zurück

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Störnstein. Bei der Jahreshauptversammlung ließen die Störnsteiner Feuerwehrler das letzte Jahr Revue passieren: Besonders in Erinnerung blieb ihnen dabei ein Einsatz und viele schöne gemeinsame Stunden. 

Von Werner Arnold

Jahreshauptversammlung Feuerwehr Störnstein

Nicht nur mit lobenden Worten, sondern auch mit einem Präsent und Gutschein, wurde Bernhard Kneidl (rechts) bedacht. In die Aktive Wehr trat Max Arnold (zweiter von rechts) über und neu bei der Wehr ist Julia Sennert (vierte von rechts). Dazu gratulierten KBI Ulrich Kraus, zweiter Kommandant Marius Schmid, Bürgermeister Markus Ludwig, Kommandant Wolfgang Meiler, zweiter Vorsitzender Franz Krichenbauer und Vorsitzender Markus Döllinger. Bild: W. Arnold

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Es ist schon Tradition das die Freiwillige Feuerwehr vor ihrer Jahreshauptversammlung in der St. Salvator Kirche ihrer verstorbenen Kameraden gedenkt. Anschließend trafen sich Aktive und Fördermitglieder zum Rechenschaftsbericht im Pfarrheim St. Salvator. In seiner Begrüßung freute sich Vorsitzender Markus Döllinger über die große Teilnahme am Gottesdienst. Bevor es an die Berichte ging, spendierte der Verein ein leckeres Essen. Döllinger dankte Kaplan Rafau für die feierliche Messfeier. Sein besonderer Gruß galt den Altbürgermeistern Konrad Kraus und Boris Damzog, Gemeinderäten, Trägern der Bürgermedaille, den Ehrenmitgliedern und den Vertretern der Lanzer Feuerwehr.

In diesem Jahr kann die Wehr ihr 135-jähriges Gründungsjubiläum feiern. Geplant ist ein Festkommers am 4. Mai, am Tag darauf ein Floriansfest und den Abschluss bildet ein Festgottesdienst am Sonntag mit anschließendem Festbetrieb. Zur Kirchweih gibt es am Montag wieder einen Frühschoppen, weil der im letzten Jahr so hervorragend angenommen wurde.

Ein Einsatz bleibt in Erinnerung

Ein ereignisreiches Jahr liegt hinter den 199 Feuerwehrlern. Sie feierten gemeinsam mit Kameraden einen runden Geburtstag, einen Polterabend, zahlreiche Feste in der Gemeinde, das Kaffeekränzchen und den Hausfasching, zu dem wieder zahlreiche Besucher gekommen waren. Außerdem beteiligten sie sich an Feuerwehrfesten in Lanz, Altenstadt/WN, Bergnetsreuth, Meerbodenreuth und Mantel.

Natürlich liegen auch wieder zahlreiche Einsätze hinter den Floriansjüngern: Ein Brand, 13 Mal technische Hilfeleistung und drei freiwilligen Leistungen. Des Öfteren mussten Ölspuren beseitigt oder die Fahrbahn gereinigt werden. Auch etliche Wespennester entfernten sie. Ausführlich ging Kommandant Meiler auf den Wohnungsbrand in Neustadt ein: „Da wir als erstes am Einsatzort eintrafen, befreite der Atemschutztrupp zwei Personen. Der Brand war schnell unter Kontrolle.“

Danke an alle Beteiligten

Wie auch Vorsitzender Döllinger, dankte Meiler der Landkreisführung, der Gemeinde für die gute Zusammenarbeit und Unterstützung, sowie den eigenen Frauen und Männern. Sigi Voit berichtete über die Arbeit der 19 männlichen und zwei weiblichen Atemschutzträger. Tanja Scheck erzählte, was die 15 Jugendlichen im vergangenen Jahr geleistet hatten. Neben Unterrichten, Übungen und Leistungsabzeichen, das alle bestanden haben, beteiligte man sich an der „Rama-Dama-Aktion“, besuchte die ILS in Weiden und nahm den Rettungshubschrauber „Christoph 80“ unter die Lupe.

Acht Jahre war Bernhard Kneidl bei der Wehr in der Verantwortung. In dieser Zeit hat er viel für die Wehr und den Verein getan. Er war ein ausgleichender Pol, so Kommandant Meiler. Er überreichte im Namen aller ein Präsent und einen Gutschein als „kleine Entschädigung“ für die acht Jahre. Sie rechnen aber weiterhin mit seiner Unterstützung.  Zum Nachwuchs stoßen Julia Sennert und Florian Schwamberger. In die Aktive Wehr sind Max Arnold, Stefan Weiß und Jakob Wittmann übernommen worden.

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