[Update] Evakuierung im Camp Pitman

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Weiden. Spezialkräfte der Polizei sind im Camp Pitman im Einsatz. Laut Polizeisprecher Thomas Fritsch sei ein „verdächtiger Gegenstand“ gefunden worden. 

„Wir haben das Gebiet weiträumig abgesperrt“, erklärt Polizeihauptkommissar Fritsch weiter. Für Besorgnis soll ein Päckchen der Größe 15 mal 15 Zentimeter umwickelt mit Klebeband sorgen, das die Kollegen genauer untersuchen. Der Bewohner des Zimmers sei vor wenigen Tagen ausgezogen.

Genaueres könne man im Moment noch nicht sagen. In Kürze sollen Ergebnisse vorliegen.

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[Update] Die Sperre ist aufgehoben. Der Gegenstand entpuppte sich als harmlos. „Nach Überprüfung der Kollegen hat sich herausgestellt, das es sich um eine selbstgebaute Powerbank handelt“, bestätigt Frisch auf Nachfrage.

[Update] Während des Einsatzes mussten etwa 20 bis 30 Bewohner in Sicherheit gebracht und auf andere Unterkunftsgebäude verteilt werden. Die komplette Kasernenstraße war für Passanten und Verkehr gesperrt. Bewohner – darunter Mütter und Kinder – die wegen der Sperre nicht in die Unterkunft zurückkehren konnten, nahm dankenswerterweise ein benachbarter Kindergarten auf. Hier konnten sie im Warmen das Ende des Einsatzes abwarten.

Nachdem die Technische Sondergruppe des Bayerischen Landeskriminalamtes aus München den Gegenstand untersuchte, stand fest, dass von der „selbstgebauten Powerbank“ keine Gefahr ausgeht. Danach konnten die Bewohner in ihre Zimmer zurückkehren. Kurze Zeit darauf konnte auch der Verkehr wieder durchfahren.

Wem die Powerbank gehörte, ist derzeit noch nicht geklärt. „Abschließend ist zu erwähnen, dass zu keiner Zeit eine Gefahr für die Bewohner der Unterkunft oder die Nachbarschaft bestand“, so Frisch.

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