JU-Forderung im Koalitionsvertrag: „Baukindergeld soll kommen“

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Neustadt/WN/Weiden/Tirschenreuth. Die zentrale JU Forderung des „Baukindergelds“ soll im Koalitionsvertrag verankert werden, das teilt die JU Oberpfalz mit. 

Mit der Einführung eines Baukindergeldes von 100 Euro pro Monat pro Kind soll eine zentrale JU Forderung im Koalitionsvertrag umgesetzt werden. „Der Bau eines eigenen Hauses ist der Lebenstraum vieler junger Menschen“, so der JU Bezirksvorsitzende der Oberpfalz Christian Doleschal. Mit dem Baukindergeld von 100 Euro pro Monat pro Kind setzt die hoffentlich kommende Bundesregierung ein starkes Zeichen. Das sind bei drei Kindern immerhin 36.000 Euro in zehn Jahren.

Christian Doleschal, JU Oberpfalz. CSU

Christian Doleschal, JU Oberpfalz.

Die Wohneigentumsquote in Deutschland ist im internationalen Vergleich niedrig. Nur 45 Prozent leben in den eigenen vier Wänden, unter den OECD-Ländern ist diese Quote nur noch in der Schweiz niedriger. „Das Ziel, mehr selbstgenutztes Wohneigentum zu schaffen, hat auch eine gesellschaftspolitische Komponente“, so Doleschal, der auch Mitglied des CSU Parteivorstands ist. „Ein eigenes Haus schafft Identität und Heimat, Wohneigentum ist der Garant in einer schnelllebigen Welt und eine wichtige Säule der Altersversorgung.“

Höhere Steuern für ungenutztes Bauland

Außerdem begrüßt Doleschal die Reform der Grundsteuer, die es zulässt, dass ungenutztes Bauland höher besteuert werden kann. „Es kann nicht sein, dass Bauland über Jahrzehnte brachliegt, weil es die Eigentümer nicht bebauen wollen, während junge Menschen keinen Baugrund bekommen“, so Doleschal. Darum gelte es, bei der Schaffung von Wohneigentum auch künftig die richtigen Weichen zu stellen.

Weitere Forderungen der Jungen Union sind die Überprüfung und Anpassung der Energieeinsparverordnung, die Haupttreiber der gestiegenen Baukosten ist, die Abschaffung der
Grunderwerbsteuer für selbstgenutzte Wohnimmobilien, die Stärkung der Ortszentren und die bedarfsgerechte Ausweisung von Bauland.

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