Innenverdichtung vor Außenbebauung in Grafenwöhr

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Grafenwöhr. Die CSU Grafenwöhr setzt auf Innenverdichtung vor Außenbebauung. Mit ein intelligentem Flächenmanagement mit Focus auf Innenentwicklung und der Schaffung von barrierefreiem Wohnraums, beispielsweise auf der Fläche des ehemaligen städtischem Bauhofs beschäftigtem sich Bürgermeister Edgar Knobloch und die CSU.

Von Gerald Morgenstern

Ortstermin Grafenwöhr CSU

Bürgermeister Edgar Knobloch (zweiter von rechts) erläuterte den CSU-Stadträten und Mitgliedern die im Stadtbesitz befindlichen Flächen. Ein Beispiel ist der alte Bauhof, auf dem eine Wohnbebauung geprüft werden soll. Foto: Gerald Morgenstern

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Die Nachfrage nach Bauland ist groß. 48 sofort bebaubare Grundstücke gibt es derzeit im Stadtgebiet, jedoch befänden sich alle in Privatbesitz und würden nur selten veräußert, erläuterte Bürgermeister Edgar Knobloch. Bei der Ausweisung von neuen Baugebieten hätte die Stadt nur wenige eigene Grundstücke, außerdem müssten durch neue Erschließungsstraßen weitere Flächen versiegelt werden.

Beim Ortstermin mit den CSU-Stadträten und Mitgliedern des Ortsverbandes wurden Baulücken, Leerstände und im Stadtbesitz befindliche Grundstücke in Augenschein genommen. Ein großes Areal im städtischen Besitz ist der alte Bauhof an der Thumbachstraße. Edgar Knobloch und die CSU-Stadträte könnten sich auf der zentral in der Stadt liegenden Fläche eine Wohnanlage für barrierefreies Wohnen vorstellen. Auch würden sich die Flächen in der Thumbach-Aue gegebenenfalls für Einzelbebauung oder auch Schrebergärten anbieten.

Bebauung des Bauhofgeländes soll geprüft werden

Eine Wohnanlage könnte durch private oder auch kommunale Bauträger umgesetzt werden. Bürgermeister Knobloch erinnerte an das Modell aus verschiedenen Handlungskonzepten in denen ein Verkauf privater Bauflächen oder Häuser zum Erwerb barrierefreier Eigentumswohnungen vorgeschlagen wird. Dies käme besonders älteren Bürgern entgegen für die die Pflege und Unterhalt ihrer Häuser immer beschwerlicher wird.

Ortsvorsitzender Gerald Morgenstern pochte auf die Aufnahme der Stadelreihen in ein Sanierungsgebiet, so dass diese ein ansehnliches Bild in der Stadt bieten. Durch die Kreisbaubehörde soll die Möglichkeit einer Bebauung das Bauhofgeländes geprüft werden, Kosten für Bebauungspläne können bereits in den kommenden Haushalt mit aufgenommen werden. Auch sollen weitere Flächen im Stadtgebiet begutachtet werden und in einem Flächenmanagement zusammengefasst werden. Die CSU-Stadträte wiesen auch auf das von ihnen vorgeschlagene und nun bewilligte Förderprogramm „Lebens(t)raum hin. Hier werden Familien mit Kindern beim Bau, Kauf oder der Sanierung von Wohnraum gefördert.

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