Miserable Chancenverwertung der HC Herren verhindert Heimsieg

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Weiden. Die Handballer des HC Weiden kämpften am Wochenende erneut gegen einen direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt. Gegen den SV Buckenhofen verloren die Hausherren nach schwachem Spiel 21:22. 

Das Lazarett der Weidener hatte sich vor der Partie wieder gelichtet, auch wenn einige Spieler angeschlagen in das wichtige Heimspiel gingen. Einer von ihnen war Stefano Flierl, der der Heimmannschaft mit druckvollen Aktionen die ersten drei Treffer im Alleingang bescherte. In der Folge fielen auf beiden Seiten wenig Tore, denn bei beiden Teams zeigten die Torhüter eine starke Leistung.

Beim HC Weiden stimmte auch die Arbeit in der Abwehr, so dass sie sich bis auf 8:4 absetzen konnten. In den verbleibenden 10 Minuten bis zur Halbzeit scheiterten die Weidener reihenweise am Riesen im Buckenhofener Tor. Mit 9:8 konnten sie zumindest mit einem Tor Vorsprung in die Pause gehen.

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Trotz einigen Treffern reicht es nicht für den Sieg

In der Halbzeitansprache dominierte vor allem ein Thema: „Wir müssen unsere freien Chancen reinmachen!“ Zum Start in die zweiten dreißig Minuten zeigte sich im Weidener Angriff jedoch das gleiche Bild wie über weite Strecken der ersten Hälfte. Häufig schlossen sie zu überhastet ab und ließen selbst beste Einwurfmöglichkeiten liegen. Der 12:15-Rückstand war der folgerichtige Zwischenstand in der 40. Minute.

Sechs Minuten später führten die Gäste beim 19:15 mit vier Toren. Die Weidener Mannschaft gab sich aber nicht auf und gleichte nach einem 4:0-Lauf aus, was den Gast fünf Minuten vor dem Ende zur Auszeit zwang. Die Hoffnung bei Spielern und Zuschauern, die Partie zu Gunsten der Hausherren zu kippen war groß. Es sollte allerdings an diesem Abend nichts daraus werden. Die Gegner legten wieder zwei Treffer vor und den Weidenern gelang es aufgrund der Abschlussschwäche nicht, diese Führung noch einmal in Gefahr zu bringen. Im Fazit der Trainer wurde der Hauptgrund der Niederlage deutlich:

Zuhause musst du diesen Gegner schlagen, aber es läuft nicht rund im Moment. Mit nur 21 geworfenen Toren kannst du nicht gewinnen.

Es spielten: Dirnberger, Hahn; Lerke (1), Baldauf, Zahn (1), Hafner, Konrad (1), Löw, Flierl (6), Szameitat (1), Wittmann, Werner (6/4), Döppl (1), Prelle (4)

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