MdB Uli Grötsch besucht die Agentur für Arbeit in Weiden

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Weiden. Zu einem Informations-Treffen begrüßte der Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Weiden, Thomas Würdinger, den Bundestagsabgeordneten Uli Grötsch in der Arbeitsagentur in Weiden.

Von Jürgen Wilke

Uli Grötsch Arbeitsagentur

Uli Grötsch (links) und Thomas Würdinger beim Gespräch in der Arbeitsagentur. Foto: Jürgen Wilke

Der Bestand an Arbeitslosen und der sozialversicherungspflichtigen im Jahresdurchschnitt, der branchenübergreifende Einstellungsbedarf, die Entwicklung am Ausbildungsmarkt in Bayern und im Bereich der Arbeitsagentur Weiden standen im Mittelpunkt der Gespräche. Dazu legte Thomas Würdinger die neuesten Statistiken vor. Dabei war die niedrigste Arbeitslosigkeit in Bayern seit Jahrzehnten eine der vielen positiven Nachrichten die MdB Uli Grötsch hörte.

Die Beschäftigungsentwicklung der Jahre 2013 bis 2017 im Bereich der Weidener Arbeitsagentur mit einem Beschäftigungsaufbau von durchschnittlich 1.600 Arbeitsplätzen pro Jahr wird sich in leicht abgeschwächter Form fortsetzen. MdB Grötsch sagte dazu: „Ich sehe, dass die Arbeitgeber viel in Ausbildung investieren. Die Zahlen der abgeschlossenen Ausbildungsverträge der vergangenen Jahre sind erfreulich.“+

Politik muss Antworten geben

Der Rückgang der Arbeitslosenzahl in Bayern von 5.800 Personen auf 228.600 Personen entspricht einem Minus von 2,5 Prozent. Thomas Würdinger sagt auch für das Jahr 2018 einen überdurchschnittlich guten Abbau der Arbeitslosigkeit von 4,3 Prozent voraus. Die insgesamt positive Entwicklung wird von der Annahme getragen, dass sich der Wachstumstrend der deutschen Konjunktur fortsetzt.

Weitere Gesprächsthemen waren die Nachwuchsgewinnung im Handwerk, die digitale Arbeit 4.0 und die Langzeitarbeitslosigkeit. „Auf alles“, so Uli Grötsch, „muss die Politik eine Antwort geben“. Außerdem hält es Grötsch für äußerst wichtig, dass weiterhin über Hartz-IV diskutiert werde. Auf die Frage des Abgeordneten, wie es mit der Zusammenarbeit mit Ämter und Behörden in Tschechien aussehe, sagte ihm Thomas Würdinger, dass mit den angesprochenen Stellen und auch mit Schulen und Arbeitsagenturen im Nachbarland nach wie vor eine sehr gute Zusammenarbeit bestehe.

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