Frau im Kofferraum sorgt für Polizeieinsatz auf A93

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Altenstadt/WN. Ein etwas ungewöhnlicher Einsatz beschäftigte die Verkehrspolizeiinspektion Weiden gestern Abend. Eine Zeugin hatte gemeldet, dass sie beobachtet hatte, dass eine Frau im Kofferraum eines Autos verschwand. 

Gegen 20:00 Uhr teilte eine anonyme Verkehrsteilnehmerin bei der Polizei telefonisch mit, dass sie gerade beobachtet habe, wie eine Frau im Kofferraum eines roten Ford Focus verschwunden sei und das Fahrzeug nun bei Wernberg-Köblitz auf der A 93 Richtung Norden unterwegs wäre.

Da aufgrund der dubiosen Umstände eine Gewalttat nicht ausgeschlossen werden konnte, löste die Polizeieinsatzzentrale Oberpfalz eine Fahndung nach dem Auto aus. Nach etwa 15 Minuten konnte das gesuchte Fahrzeug bei Altenstadt/WN von einer Streifenwagenbesatzung der Verkehrspolizeiinspektion Weiden festgestellt und der Fahrzeugführer (29) angehalten und kontrolliert werden.

Bei der Durchsuchung des Ford fanden die Streifenbeamten dann tatsächlich im versperrten Kofferraum eine Frau (30) – die Ehefrau des Fahrzeugführers und Mutter der im Fahrzeug befindlichen vier Kinder.

Sicherung der Kinder wichtiger

Es stellte sich heraus, dass die sechsköpfige Familie über die BAB nach Hause fahren wollte. Da die Sitzplätze für die gesamte Familie nicht ausreichten und den Eltern die Sicherung der Kinder wichtig erschien, stieg die Mutter kurzerhand freiwillig und ohne sich weiter Gedanken zu machen in den Kofferraum des Fahrzeugs.

Natürlich ist das Verhalten der Mutter, wie auch des verantwortlichen Fahrers, nicht in Ordnung. Zum Glück ist nichts Schlimmeres passiert. Wäre es zu einem Verkehrsunfall gekommen, möchte man über die Folgen gar nicht nachdenken.

Die Polizeibeamten haben die einsichtigen, von der Kontrolle erkennbar mitgenommenen Eltern eindringlich belehrt und es bei einer mündlichen Verwarnung belassen, da alle vier Kinder durch Sicherheitsgurte und Rückhalteeinrichtungen ordnungsgemäß gesichert waren, der Nachhauseweg nicht mehr weit war und die Kontrolle bei allen Fahrzeuginsassen einen nachhaltigen Eindruck hinterließ. Zu guter Letzt fuhren die Polizisten die Mutter nach Hause.

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5 Kommentare

  1. Oli B. schreibt:

    Dein Freund und Helfer !!!

    Mal ein dickes Dankeschön bestimmt erhalten , als die üblichen Beschimpfungen etc. von einige Idioten.

  2. Jack schreibt:

    Die Begründung, auf die Sicherung der Kinder das Hauptaugenmerk zu legen, kann man nachvollziehen. Hier wurde dann das Ermessen der Polizei durch diese großzügig ausgelegt. Prima so.

  3. Richard schreibt:

    Finde ich super von den Beamten.
    Respekt.

  4. Tolle Sache. Danke für so viel Kulanz, lobenswert!!

  5. Gleiche Meinung😂

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