Nicolas Lahovnik zur Innenstadtentwicklung und zum Gewerbegebiet Weiden West IV

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Weiden. Seit dem 1. April 2018 ist der Diplom-Verwaltungswirt Nicolas Lahovnik als Wirtschaftsförderer bei der Stadt Weiden im Amt, das er von Cornelia Fehlner übernommen hat, die zur Messe Nürnberg gewechselt ist. Nach den ersten Wochen der Eingewöhnungszeit fühlt sich der „Neue“ in seinem Amt und bei seinen Kollegin/innen gut aufgenommen.

Nicolas Lahovnik Wirtschaftsförderer Stadt Weiden

Nicolas Lahovnik an seinem Arbeitsplatz Foto: Jürgen Wilke

Nicolas Lahovnik ist dabei, seine Mitarbeiter, die Einrichtungen im Rathaus und die Stadt Weiden mit ihren Unternehmen, Institutionen und vor allem ihren Menschen schnellstmöglich richtig kennenzulernen. Dabei ist er allen sehr dankbar, die ihn bei der Einarbeitung in jeder Weise und in allen Bereichen unterstützt haben und noch unterstützen. Nicolas Lahovnik lobt das Verständnis seiner Mitarbeiter, wenn er immer wieder mal nachfragen musste, wie es im Rathaus läuft und wie die Zusammenhänge sind.

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Besonders intensiv hat sich der neue Wirtschaftsförderer bislang mit dem Gewerbegebiet „Weiden-West IV“ beschäftigt und eingearbeitet, um einen Überblick zu bekommen, wie der Stand der Dinge ist und wie es weitergeht. „Dieses Thema ist eine der großen Zukunftsaufgaben für die nächste Zeit“, so Lahovnik. An „Weiden-West IV“ arbeiten Wirtschaftsförderung und Stadtplanung momentan sehr intensiv zusammen. Es ist das einzige Gewerbegebiet, das die Stadt in den kommenden Jahren haben wird. Noch vor der Sommerpause soll dieses Thema mit einer möglichst fertigen Entwurfsplanung in den Stadtrat kommen. Das Ziel dabei ist, bis Ende des Jahres Planreife zu haben. So sollen schnellstmöglich die dringend benötigten Gewerbegrundstücke für größere, aber, so betont der Wirtschaftsförderer, auch für kleinere Unternehmen mit einem geringeren Flächenbedarf von unter zwei Hektar angeboten werden können. Im Herbst will die Wirtschaftsförderung auf der Fachmesse „Expo Real“ mit der Vermarktung der Grundstücke beginnen.

Weidener Innenstadt als digitale EInkaufsstadt

Als weiteres „großes Thema“ nennt Lahovnik die Innenstadt mit dem Stichwort „digitale Einkaufsstadt“. „Ich entstamme selbst einer Einzelhändlerfamilie und weiß um die Sorgen und Nöte der Geschäftsinhaber“, erklärt der Wirtschaftsförderer. Da gelte es, den Herausforderungen der Zukunft und der Konkurrenz durch Amazon und Co. proaktiv zu begegnen. Nach neuen Projekten gefragt, sagt der Wirtschaftsförderer: „Es werden mehrere neue Projekte anstehen, sicherlich ist es aber nach drei Wochen noch verfrüht, konkrete Aussagen zu machen. Ich denke, nachdem die Stelle als Wirtschaftsförderer acht Monate nicht besetzt war, ist es ganz wichtig, die laufenden Geschäfte aufzunehmen und in das einzusteigen, was momentan anliegt.“

Umzug vom Familienrat diskutiert

Nicolas Lahovnik wurde 1989 im unterfränkischen Bad Kissingen geboren. In seiner Heimatstadt absolvierte er sein Abitur und machte danach in Hof den Diplom-Verwaltungswirt (FH). In Würzburg studierte er Jura und bildete sich in Ingolstadt am Institut für City- und Regionalmanagement mit dem Schwerpunkt Wirtschaftsförderung und Marketing weiter. In Schweinfurt war Lahovnik Leiter für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und war vor dem Dienstantritt in Weiden als Geschäftsleiter der kommunalen Verwaltung bei der unterfränkischen Marktgemeinde Triefenstein tätig.

Nicolas Lahovnik ist vielseitig interessiert. Er ist Mitglied in der Europa Union, in verschiedenen Sportvereinen und Musikensembles, er spielt Saxofon, war Leistungsschwimmer, ist Tennis-Spieler und nennt als weitere Interessensgebiete Laufen, Bergsteigen, Segeln und die Kunst. Seine Ehefrau Stefanie ist Juristin und stammt aus dem Raum Wunsiedel, wo das Paar derzeit auch lebt. Über einen Umzug nach Weiden wird in den nächsten Wochen der „Familienrat“ entscheiden

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