Neue Frauen- und Männer-Power für den THW-Einsatz

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Weiden. Drei neue Einsatzkräfte verstärken das Technische Hilfswerk in Weiden! Das Technische Hilfswerk (THW) gratuliert drei frischgebackenen Helferinnen und Helfern zur Erlangung ihrer Einsatzbefähigung. Nach sechsmonatigem intensivem Training mussten diese bei der Grundausbildungsprüfung im Ortsverband Kronach ihr Können unter Beweis stellen. 

THW Weiden Verstärkung im Team, Andreas Duschner, Patrick Strobl, Tobias Steiner, Anja Künzel, Verena Wolfrath und Hans Zitzmann

THW-Ortsbeauftragter Andreas Duschner und die Ausbilder Patrick Strobl sowie Tobias Steiner (hinten) gratulierten Anja Künzel, Verena Wolfrath und Hans Zitzmann zur bestandenen
Prüfung. Bild: THW Weiden/Andrea Roith.

Seit 1. Juli 2018 verstärken die drei Absolventen den Technischen Zug. Ob Räum- und Pumparbeiten nach Unwettern, Hilfe nach schweren Verkehrsunfällen, großflächige Ausleuchtung von Einsatzstellen oder die Abstützung einsturzgefährdeter Gebäude – das Technische Hilfswerk (THW) hat einen großen Aufgabenbereich. Dieses weit gefächerte Spektrum erfordert eine umfassende Grund- und Fachausbildung, die die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer für den Einsatz qualifiziert.

Im Ortsverband Weiden haben die Ausbilder Patrick Strobl, Heinrich Günther, Jürgen Kurzwart und Thomas Schiller 90 Dienststunden investiert, um das Wissen in Theorie und Praxis zu vermitteln. Die notwendigen Kenntnisse für den Digitalfunk vermittelte Tobias Steiner. Auch trainierten die THW-Anwärter den Umgang mit hydraulischen Rettungsgeräten sowie Hebekissen, Pumpen, Motorsägen, Stromerzeugern und vielen anderen Geräten. Ebenso mussten die Grundlagen der Holz- und Gesteinsbearbeitung geübt werden, sodass beispielsweise auch Rettungsöffnungen in zerstörten Gebäuden geschaffen werden können.

THW-Kräfte bereit für den Einsatz

Großer Wert wird im THW auf die Vermittlung von Gefahren an der Einsatzstelle gelegt und wie man diese begrenzen kann. Neben dem Erlernen von besonderen Rettungsmethoden stand auch eine umfangreiche Erste-Hilfe-Ausbildung inklusive der Grundlagen psychosozialer Einsatznachsorge nach belastenden Einsätzen auf dem Programm.

Im Rahmen der theoretischen Ausbildung galt es sich mit rechtlichen Grundlagen, der Systematik der Gefahrenabwehr in Deutschland und den Grundlagen im Bau- und Verkehrswesen zu beschäftigen. Ferner wurden Sonderausbildungen über chemische, biologische, radiologische und nukleare Gefahren (CBRN-Gefahren) sowie für die richtige Kommunikation mit analogem und digitalem Sprechfunk abgehalten.

Künftig werden die drei frischgebackenen THW-Einsatzkräfte in den Bergungs- und Fachgruppen ihr Wissen noch intensivieren und sich darüber hinaus noch an den beiden Bundesschulen
weiterbilden können. Die Einsatzbefähigung haben Anja Künzel, Verena Wolfrath und Hans Zitzmann erlangt. Zur bestandenen Prüfung in Theorie und Praxis gratulierte der Ortsbeauftragte Andreas Duschner, der auch den Ausbildern seinen besonderen Dank aussprach.

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