Flohmarktpremiere in Waldthurn: Klein aber fein

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Waldthurn. Vom Autositz bis zur Zuckerzange – das ganz Alphabet war im Angebot beim ersten Flohmarkt der Waldthurner Jugendfeuerwehr, der die Herzen der Schnäppchenjäger höher schlagen ließ. 

Von Tanja Pflaum 

Flohmarkt Waldthurn

Klein, aber fein war er, der Flohmarkt der Waldthurner Jugendfeuerwehr. So manches Schnäppchen wechselte den Besitzer.

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„Wenn drei Anbieter kommen, wärs a bissl wenig – fünf wären in Ordnung, zehn wären natürlich super“, rechnete Jugendwart Josef Pflaum senior vor, als der Flohmarkt geplant wurde. Man gehe ja kein Risiko ein, da man auch keine direkten Ausgaben hätte, so Pflaum. Letztendlich hatten sich ausreichend Anbieter auf die Aufrufe hin angemeldet. Den ersten Flohmarkt hat der Feuerwehrnachwuchs somit bewältigt.

Flohmarkt Waldthurn Essenstand

Jonas (hinten) und Adrian (vorne) versorgten alle mit
Bratwürsten und Grillfleisch.

Im Laufe des Vormittages schauten zahlreiche „Flohmarktfreunde“ vorbei. Auch die Jugendlichen fanden immer mehr Gefallen am Handeln und konnten Erfahrungen von „Profis“ für das nächste Mal sammeln – sei es in Sachen Werbung oder einfach, was man so alles „verklopfen“ könnte. Um die Mittagszeit kamen viele Besucher nicht nur wegen des Flohmarktes am Bauhof vorbei – sie nutzten auch das Angebot vom extra aufgebauten Grillwagen. Vor Ort wurde genüsslich die Bratwurstsemmel verzehrt oder Grillfleisch fürs Mittagessen mit nach Hause genommen. Auch in der Kaffeestube fanden sich immer wieder Gäste ein, die sich die selbstgebackenen Kuchen schmecken ließen.

Floriansjünger wünschen sich Wiederholung

Nach dem Aufräumen fasste Jugendwart Pflaum zusammen: „ Für’s erste Mal war es nicht schlecht. Wir machen das auf jeden Fall wieder!“ Hintergrund für diese Aktion war, die Kasse der Jugendfeuerwehr etwas aufzubessern. „Außerdem sollen die Jugendlichen lernen, sich um etwas zu kümmern, etwas zu organisieren – kurz: lernen zusammenzuarbeiten“, betonte Pflaum. Früher wurden „Waschhallen-Diskos“ veranstaltet. Dies ist mittlerweile mit vielen Auflagen verbunden, weiß der Jugendwart. Obendrein müsse natürlich auch das Jugendschutzgesetz im Auge behalten werden.

„Vielleicht spricht es sich ja noch weiter herum und nächstes Mal kommen noch mehr Anbieter und Kunden“, freut sich Pflaum. Platz wäre auf dem weitläufigen Gelände genug und der Flo(rians)markt könnte wachsen.

Bilder: Tanja Pflaum 

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