Neuauflage nach drei Jahren: Weiden feiert Wein-Lese-Fest

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Weiden. Endlich ist wieder soweit: das legendäre Weidener Wein-Lese-Fest erlebt nach einer dreijährigen Pause wieder eine Neuauflage in der Regionalbibliothek. Am Samstag dem 13. Oktober von 17 bis 22 Uhr ist die Bibliothek wieder Treffpunkt für Jung und Alt aus Nah und Fern.

Von Jürgen Wilke 

Wein-Lesefest Weiden 2018

Neuauflage nach dreijähriger Pause: Samstag feiert Weiden das Wein-Lese-Fest. Freuen sich darauf von links: Stefan Kunnert, Hans Bräuer, Waltraud Koller-Girke, Sabine Guhl, Christoph Skutella, Jens Meyer. Bild: Jürgen Wilke.

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Hier finden sich Menschen, die sich oft das ganze Jahr lang nicht sehen. Der Vorsitzende des Fördervereins „Pro Libris“, Stefan Kunnert, seine Stellvertreterin und gleichzeitig Leiterin der Regionalbibliothek, Sabine Guhl, und die Pro Libris-Vorstandsmitglieder Waltraud Koller-Girke, Hans Bräuer und Christoph Skutella stellten im Beisein von Bürgermeister Jens Meyer das reichhaltige Programm vor.

Um 17 Uhr ist die Eröffnung durch das Blasmusik-Trio „Mezzoblech“, Luca Hennemann (Tuba), Simon Götz (Bariton) und Marius Koslowski (Flügelhorn). Das Trio kommt aus dem Raum Pressath und spielt traditionell böhmische und moderne Stücke. Um 18 Uhr beginnt im Studio L die Lesung mit dem gebürtigen Waldsassener Werner Fritsch aus seinem Buch „Von Cherubim bis Nofretete“. Im Studio L steht auch der Büchertisch des vielfach ausgezeichneten, oberpfälzer Schriftstellers, der jetzt in Berlin lebt. Ab 19 Uhr präsentieren die Weidener, stimmgewaltige Sängerin Andrea „Bibi“ Bibel, Wolfgang Rieß, Bassist aus Bayreuth und Hans Joachim Grajer, Pianist aus Weiden, Klassiker aus dem Jazz, Soul, Pop, Blues, Schlager und Tango Nuevo sowie aus dem gehobenen deutschem Schlager. Das Andrea Bibel Trio “bibi and her wonderful friends” interpretiert nicht nur Musikstücke, es erfüllt sie auch mit Geschichten und Anekdoten. Alle Darbietungen finden im Erdgeschoss statt.

Wein aus der Toskana – Obazda und Schmalzbrot aus der Oberpfalz

Sabine Guhl verwies darauf, dass man beim Wein-Lese-Fest nach einigen „Jahren im Dornröschenschlaf“ das Programm etwas geändert habe: „Wir haben bewusst auf das Kinderprogramm am Nachmittag verzichtet, denn für Kinder haben wir das ganze Jahr ein reichhaltiges Angebot“. Der Weinausschank wurde verlegt und befindet sich jetzt gegenüber vom Café. Stefan Kunnert zeigte sich erfreut, dass die Auswahl des Weines bereits seit einiger Zeit erledigt ist und kündigte an: „Es gibt einen qualitativ sehr guten, italienischen Weißen und Roten. Beide vom weltberühmten Weingut Marchesi Antinori in der Toskana“.

Waltraud Koller-Girke und das Team der Pro Libris-Vorstandschaft sorgen für die nötige Unterlage beim Trinken: mit Obazda und Schmalzbroten mit Griebenfett. Jens Meyer bedankte sich beim Förderverein und beim Team der Bibliothek, dass das Fest eine Erneuerung erfährt. Denn:

Das Wein-Lese-Fest sucht in der Region seinesgleichen“

so der Bürgermeister. Das Fest haben bisher jedes Mal fünf- bis sechstausend Menschen besucht. Die Einnahmen kommen auch in diesem Jahr der Bibliothek zugute.

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