Es wird exotisch bayerisch: Vom Bellagio nach Pressath

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Pressath. Schweiz, „Bellagio“ in Las Vegas, Spanien, Mallorca, Toronto und auf den Cayman Islands – Wolfgang Schlitter ist in seiner Tätigkeit als Koch viel herumgekommen. Jetzt ist er zurück!

Von Stefan Neidl

Wolfgang Schlitter Eröffnung WAM NO1 Pressath

Wolfgang Schlitter (zweiter von links) mit seinem Team und Bürgermeister Werner Walberer (dritter von links) bei der Eröffnung.

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Nach Jahren als Weltenbummler zog es den Meisterkoch, der bei dem Sternekoch Jörg Müller mit 1,0 seinen Abschluss machte, nun aber wieder in die Oberpfälzer Heimat und er hat in Pressath in der Eschenbacher Straße eine neue Küche gefunden.

Sein Restaurant nennt er „WAM NO1“. „Ein Wortspiel – zusammengesetzt aus den Anfangsbuchstaben meines Namens, sowie der meiner Eltern Agnes und Maximilian.“ Seine Tochter Natalya sei das wichtigste in seinem Leben. „Darauf bezieht sich das NO1 – also Nummer eins!“ Da Schlitter große Pläne hat und sich vorstellen kann mehrere Lokale in der Gegend zu eröffnen, könnten durchaus noch NO2 und 3 dazukommen.

Im alten Nowas wird’s exotisch bayerischWolfgang Schlitter Eröffnung WAM NO1 Pressath

Im alten Saal des „Nowas“ wird er nun von Dienstag bis Sonntag seine Gerichte servieren. „Ich bin schon experimentierfreudig und hoffe, dass meine Gäste ein bisschen Neugier mitbringen“, schmunzelt er. Steak, Pizza oder Salat – aber immer mit einem bayerischen Akzent. Wer auf seiner Pizza einmal Leberkäse und Obazda probieren möchte, ist hier genau richtig.

Auch die Speisekarte ist auf Bayerisch. Für die amerikanischen Besucher gibt es eine Englische Version. „Letztere war für mich fast einfacher zu schreiben, als die bayerische“, erklärt er mit einem Grinsen. Seine Einrichtung ist eine Mischung aus Tradition und Moderne. Die Gäste sollen sich wohlfühlen und es sich schmecken lassen. Der 36-jährige ist noch auf der Suche nach Unterstützung in der Küche und im Service.

Grüner Daumen in der Küche

Einer der ersten Gäste im neuen Lokal war Bürgermeister Werner Walberer, der Schlitter herzlich Willkommen hieß und mit einer Topfpflanze einen grünen Daumen in der Küche wünschte.

Fotos: Stefan Neidl

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