Markus Engelstädter triumphiert in Weiden

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Weiden. Wenn der zurzeit bekannteste und beliebteste Musik-Entertainer der Oberpfalz Markus Engelstädter in seine Heimat kommt, sind ausverkaufte Hallen Normalität. So auch in der Weidener Max-Reger Halle als der gebürtige Eschenbacher mit seiner Band und 60 (!) Symphonikern aus Nürnberg seine neue Show „Heroes“ präsentierte.

Von Peter Gattaut

Engelstaedter Markus auf der Bühne

Markus Engelstädter begeisterte seine Fans in der Max-Reger-Halle in Weiden mit einer beeindruckenden Show. Bild: P. Gattaut.

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Rund 800 Besucher quittierten das Engelstädter-Orchestra-Spektakel am Ende mit ohrenbetäubenden Applaus und Standing Ovations. Der sympathische Entertainer erfüllte sich mit dem gemeinsamen Auftritt eines großem klassischen Symphonieorchesters, einen lang ersehnten Traum. Nach der Einleitung des imposanten Orchesters stürmte Markus Engelstädter mit dem ersten Welthit Hello von Adele die Bühne.

Engelstädter begrüßte seine treue Oberpfälzer Fan-Gemeinde und berichtete, dass er dieses Show-Spektakel als große Hommage für seine persönlichen Musik-Heroes ins Leben gerufen hat. So erfuhr man auch, dass Markus mit sechs Jahren zum ersten Mal am heimischen Küchenradio mit den Beatles konfrontiert wurde.

Nach kurzer Mundharmonika-Einlage von Love Me do folgte dann der Beatles-Hit Penny Lane. Sein gesamtes Gesangspotential schöpft Engelstädter aber zweifelsohne bei den Queen-Songs besser aus, was der Song Under Pressure danach eindrucksvoll unter Beweis stellt. Mit Power of the Heart folgte eine ruhige Ballade die den verstorbenen Lou Reed gewidmet war.

Queen-Chor in der Max-Reger Halle

Mit Hits von weiteren zu früh gestorbenen Musik-Legenden ging es dann die Pause. Beeindruckend startete man mit Orchester-Filmmusik, unter anderen von James Bond, in die zweite Runde. Eine sehr eigenwillige Swing-Version von Michael Jacksons Billy Jean sorgte beim Publikum für etwas gemischte Gefühle. Die Geschmäcker sind eben sehr verschieden.

Danach kam ein furioser Endspurt, der alle möglichen Eventualitäten sehr schnell vergessen lies. Mit den Queen-Klassikern Who wants to live forever und Somebody to love eroberte Engelstaedter sein Publikum im Sturm und verwandelte die Max-Reger-Halle in einen großen lautstarken Queen-Chor.

Bei der Zugabe legte er noch mal eine Schippe drauf und sorgte mit I don´t like Mondays von den Boomtown Rats und Purple Rain von Prince für ein begeistertes Publikum, das mit stehenden Ovationen den gelungenen Auftritt zum unvergesslichen Erlebnis machte. Für alle, die diese fulminante Show verpasst haben gibt es eine gute Nachricht: Markus Engelstaedter versprach mit seiner „Heroes-Tour“ auf jeden Fall wieder nach Weiden zurück zu kehren.

 

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