Pistole im Schulrucksack

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Waldsassen. Ein 19-Jähriger, den Fahnder der Bärnauer Bundespolizei bei Waldsassen kontrollierten, mimte zunächst die Unschuld vom Lande. Dieses Bild hielt bei der Kontrolle der Polizei aber nicht lange. 

Schreckschuss_Springmesser_und_Pistole

Den Schreckschussrevolver, das Springmesser und die Druckluftwaffe beschlagnahmten Bärnauer Bundespolizisten bei einem 19-Jährigen aus Brandenburg. Bild: Bundespolizei Waidhaus.

Auf die Frage nach Waffen, verbotenen Gegenständen und Drogen schüttelten er und seine beiden Mitfahrer eifrig die Köpfe. Eine Nachschau bei den Insassen und im gesamten Auto ergab jedoch ein ganz anderes Bild: „In der linken Hosentasche hatte der Fahrer aus Brandenburg ein Springmesser mit nach vorn heraustretender Klinge versteckt, in der Jackeninnentasche befand sich ein
Schreckschussrevolver, ohne dass er im Besitz des dafür benötigten kleinen Waffenscheines war“, teilt die Polizei mit.

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Dem aber noch nicht genug: „In seinem Schulrucksack im Kofferraum steckte eine Druckluftpistole, die einer Glock 17 täuschend echt nachempfunden war und damit als Anscheinswaffe gilt“, so ein Sprecher der Polizei. Die Glock 17 ist eine Selbstladepistole im Kaliber 9 × 19 Millimeter, die von der österreichischen Glock GmbH hergestellt wird.

Die Bundespolizisten beschlagnahmten die auf dem Asiamarkt erworbenen Waffen. Der Fahrer erhielt eine Anzeige nach dem Waffengesetz.

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