Besuch aus Katar am Klinikum Weiden

Delegation informiert sich vor Ort über neue Technologie

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Weiden. Besuch aus dem Emirat Katar hatte sich jetzt im Klinikum St. Marien Amberg und am Klinikum Weiden angekündigt: Die 10-köpfige arabische Delegation kam von der „Hamad Medical Corporation“, einer Krankenhausgruppe, die insgesamt acht Krankenhäuser in Katar betreibt und für die öffentliche Gesundheitsversorgung zuständig ist.

Besuch aus Katar Klinikuen Nordoberpfalz AG Weiden

Dr. Alexander von Meyer, Chefarzt für Labormedizin an den Standorten
Amberg und Weiden, erläuterte der Delegation aus Katar gemeinsam mit Andreas Faltlhauser
die ROTEM-Technologie im Labor. Foto: Kliniken Nordoberpfalz AG.

Angereist waren unter anderem Ärzte aus den Fachbereichen Anästhesie, Labor und Chirurgie. Ziel der weiten Reise zu den beiden Oberpfälzer Kliniken war es, sich über die Einsatzmöglichkeiten der sogenannten ROTEM-Technologie der Werfen Gruppe zu informieren, da diese Technologie in großem Umfang zukünftig auch in den Krankenhäusern in Katar eingesetzt werden soll.

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Diese Technologie wird schon seit einiger Zeit erfolgreich in Amberg und Weiden genutzt. Die Delegation war deshalb extra aus Katar angereist, um sich vor Ort darüber zu informieren, wie ROTEM im Klinikalltag funktioniert und welch hohes Behandlungsniveau dadurch in den Kliniken in Amberg und Weiden angeboten werden kann.

Zielgerichtete Therapie

ROTEM ist eine Technologie, die ein Teil der Patient Blood Management Strategie ist. Dabei geht es unter anderem um die Vermeidung von Blutungen oder die
Behandlung von Blutungen. „Die ROTEM-Technologie wird bei verschiedensten, meist akuten Blutungen, zum Beispiel im Rahmen eines akuten Traumas oder auch im Rahmen von Operationen eingesetzt“, erklärte Dr. Alexander von Meyer, der Chefarzt für Labormedizin an den Standorten Amberg und Weiden, der am Klinikum Weiden bei der Vorstellung der Technologie von Andreas Faltlhauser, dem Oberärztlichen Leiter der Interdisziplinären Intensivstation 83, unterstützt wurde.

„Sie ermöglicht eine zielgerichtete Therapie gegen diese Blutungen und ist bei uns an den beiden Standorten seit längerem verfügbar.“ So wird im optimalen Fall eine Bluttransfusion vermieden, die für die Patienten oft zusätzliche Nebenwirkungen oder Komplikationen mit sich bringen könnte.

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