Wie wir die Welt verbessern

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Weiden. 72 Stunden. Viele Projekte. Ein Ziel: Ein Zeichen für Solidarität setzten. Bei der Aktion „Uns schickt der Himmel“ ist so gut wie alles möglich und erlaubt – aber es brauch vor allem eins: die Unterstützung unser aller, um die Welt zu verbessern. 

Von Jürgen Wilke

Uns schickt der Himmel - die 72-Stunden-Aktion des BDKJ

Sie schickt der Himmel! Stefanie Bock, Anna Träger, Andreas Meier, Martina Troidl, Kurt Seggewiß, Sarah Lehner, Michaela Hösl (von links) stellten vor, wie wir die Welt verbessern. Bild: Jürgen Wilke.

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Der „Bund der Deutschen Katholischen Jugend“ (BDKJ) führt nach dem großen Erfolg von 2013 zum zweiten Mal deutschlandweit eine der größten von Jugendlichen organisierte Sozialaktion durch: Vom 23. bis 26. Mai findet unter dem Motto „Uns schickt der Himmel“ die 72-Stunden-Aktion statt. Sie hat ihren Ursprung im Erzbistum Freiburg und wurde dort im Oktober 2001 erstmalig veranstaltet. In 72 Stunden realisieren die ehrenamtlichen Aktions-Teilnehmer eine gemeinnützige, soziale, ökologische, interkulturelle oder politische Aufgabe und setzen damit ein deutliches Zeichen für Solidarität.

Die Sozialaktion fördert unter anderem Selbstständigkeit, Kreativität, Teamfähigkeit, Selbstbewusstsein, Verantwortung und Kommunikationsfähigkeit. Der Koordinierungskreis Neustadt–Weiden bestehend aus Stefanie Bock (BDKJ Neustadt), Michaela Hösl, Sarah Lehner, Anna Träger (alle drei BDKJ Weiden), sowie Martina Troidl, als Jugendreferentin der katholischen Jugendstelle Weiden, präsentierte die Ziele der Aktion im Weidener Rathaus.

Die Welt verbessern

Martina Troidl bedankte sich im Namen der Veranstalter beim Neustädter Landrat Andreas Meier und bei Weidens Oberbürgermeister Kurt Seggewiß, dass für die Aktion zwei tolle Schirmherren gewonnen werden konnten.

Wir wollen die Welt ein bisschen besser machen, können aber nur gemeinsam mit vielen anderen Gleichgesinnten erfolgreich sein. Jugendliche bekommen durch derartige gemeinsame Aktionen ein Gefühl, wie die Gesellschaft besser funktionieren kann.“

sagt das BDKJ-Team von sich. Vom 23. bis 26. Mai arbeiten junge Menschen drei Tage lang an einem Projekt, das ökologischer, sozialer oder anderer allgemeinnütziger Natur sein kann.

Wie könnte das Projekt aussehen?

So könnte ein Projekt aussehen: einen Spielenachmittag im Seniorenheim vorbereiten und durchführen, Straßentheater oder Videodrehen zu einem aktuellen Thema, alte Fahrräder für einen guten Zweck instand setzen, Gestaltung eines Raumes der Begegnung in der Schule oder Jugendheimes, Spielplatz für einen Kindergarten anlegen, ein Fest mit ausländischen Familien veranstalten, Häuser, Straßen oder Plätze verschönern, anderer Leute Lebenswelten entdecken und vieles mehr.

Das BDKJ-Team hofft, dass sich noch viele Gruppen anmelden und dass von Sponsoren Unterstützung kommt. Auch wenn die 72-Stunden-Aktion eine Veranstaltung der katholischen Jugendverbände ist, können alle christlichen und nichtchristlichen Gruppen aus Kindern, Jugendlichen oder jungen Erwachsenen daran teilnehmen, wie beispielsweise Schulklassen, Feuerwehr, Chöre, Kommunen und Vereine.

OB Seggewiß freut sich auf das Vorhaben: „Wenn sich so viele nette, junge Menschen 72 Stunden lang ehrenamtlich für soziale Projekte engagieren, dann unterstützen und helfen wir gerne, denn es ist für beide Seiten ein Gewinn“. Landrat Meier bezeichnete die Aktion als bewundernswert. Er dankte den jungen Leuten für ihr ehrenamtliches, soziales Engagement und sicherte Unterstützung zu.

So wie die Veranstalter hofft auch Landrat Meier, dass sich viele Gruppen anmelden und bei der Aktion aktiv werden. Er rief die Wirtschaft, Firmen und Vereine in der Region auf, als Sponsoren das Vorhaben der jungen Leute zu fördern. Mehr Infos (hier online). Der offizielle, bekanntgegebene Anmeldeschluss ist der 28. Februar. Laut Martina Troidl sind spätere Anmeldungen möglich.

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