Unzertrennlich seit 1953

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Grafenwöhr. Der 65. Hochzeitstag ist ein seltenes Ereignis. Nur wenigen Paaren ist so ein Glück vergönnt und damit ein großer Grund zur Freude. Das Glück haben Alfred und Ilse Müller aus Grafenwöhr auf ihrer Seite: Im Dezember 1953 hat das Paar geheiratet, seither sind beide unzertrennlich.

Von Stefan Neidl 

Eiserne Hochzeit Ilse Müller Alfred Müller Grafenwöhr Pressath

Ilse und Alfred Müller (mittig) sind seit 1953 verheiratet. Zum 65. Hochzeitstag gratulierten viele Gäste – darunter auch zweite Bürgermeisterin Anita Stauber (rechts). 

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In den 40er Jahren kam die heute 85-jährige Ilse auf der Flucht vor der Vertreibung durch die Sowjets aus Schlesien nach Köglitz bei Waldeck und anschließend nach Erbendorf. Dort lernte sie ihren Mann Alfred Müller kennen und lieben. Zusammen zogen sie nach Grafenwöhr und betrieben von 1965 bis 1990 das dortige Bestattungsinstitut.

Gemeinsam haben sie drei Söhne Otto, Andreas und Günther mit Schwiegertochter Edith, einen Enkel Matthias und eine Urenkeltochter Pia. „Es zwickt zwar hier und da, aber sonst sind wir noch bei guter Gesundheit“, sagen beide mit einem Augenzwinkern. Alfred (86) ist immer noch gerne am Stammtisch aktiv und Mitglied in vielen Vereinen der Stadt.

Post vom Ministerpräsidenten

Zweite Bürgermeisterin Anita Stauber stattet den beiden zum Freudentag einen Besuch ab und überreicht Glückwünsche der Stadt. Selbst ein persönliches Schreiben aus dem Büro von Ministerpräsident Markus Söder hatte sie dabei: Zur Eisernen Hochzeit gab es einen Wandkalender mit Bildern aus Bayern.

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