Unfallverursacher betrunken: Schweigegeld nach Unfall angeboten

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Altenstadt/WN. Ein Autofahrer setzt sich angetrunken hinters Steuer und verursacht einen Unfall. Seine Idee, um den Führerschein nicht zu verlieren: Schweigegeld. Geklappt hat’s nicht.

Gestern Nachmittag fuhr ein Mann (69) aus dem Landkreis Neustadt/WN mit seinem Kleintransporter, Mercedes von Altenstadt/WN in der Parksteiner Straße ortsauswärts Richtung Kreisverkehr. Als er in den Kreisverkehr einbog übersah er den von links kommenden vorfahrtsberechtigten Lkw, Volvo mit einem polnischen Fahrer (41).

2.000 Euro Schweigegeld

Der Kleintransporter stieß mit seiner linken Front in die rechte Front des Lkw. Beide Fahrzeuge fuhren zunächst weiter bis zum Pendlerparkplatz an der B 22. Dort bot der Autofahrer dem Lkw-Fahrer 2.000 Euro, damit er die Sache vergessen könne, da er Alkohol getrunken habe. Der Lkw-Fahrer aus Polen stimmte dem nicht zu und verständigte die Polizei.

Noch während der Unfallaufnahme beschimpfte der Mann den Polen, weil er das Geld nicht genommen hatte. Als ihn ein Polizist der Polizeiinspektion Neustadt/WN zurecht wies, streckte der alkoholisierte Mann dem Polizisten den Mittelfinger entgegen.

1,3 Promille

Ein Alkotest bei dem Unfallverursacher ergab einen AAK-Wert von 1,3 Promille. Daraufhin wurde eine Blutentnahme im Klinikum Weiden/Opf. angeordnet und sein Führerschein sichergestellt.

An beiden Fahrzeugen wird der Schaden auf jeweils 10.000 Euro geschätzt. Der Autofahrer muss jetzt mit Anzeigen wegen Gefährdung im Straßenverkehr und Beleidigung gegenüber den Polizeibeamten verantworten

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Ein Kommentar

  1. Ein Leser schreibt:

    Richtig so. Gute Arbeit ?

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