Döllnitz trauert um Helmut Lingl

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Döllnitz. Im 63. Lebensjahr verstarb am 8. März nach schwerer Krankheit Helmut Lingl im Klinikum in Amberg. Dorfgemeinde, Familie, Arbeits- und Vereinskollegen nahmen Abschied. 

Von Sieglinde Schärtl 

Helmut Lingl Beerdigung Döllnitz

Sterbebild von Helmut Lingl. Familie, Freunde und Arbeitskollegen nahmen Abschied von dem beliebten Döllnitzer.

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Der gesellige und allseits geschätzte Helmut Lingl erkrankte 2015 an Krebs. Diese Krankheit zwang ihn 2016 zum vorzeitigen Ruhestand. Er trug sein Schicksal immer mit großer Fassung – nie kam eine Klage von ihm. Am 19. Oktober 1956 wurde er in Döllnitz geboren und wuchs bei seinen Eltern Josef und Theresa mit seinen Geschwistern Maria, Josef, Eva und Anna auf. Nach der Schulzeit erlernte er den Beruf des Maschinenbauers – dadurch war die Arbeit für ihn nicht nur Pflicht, sondern Erfüllung und Freude. Seinen Wehrdienst leistete er in Pfreimd.

1990 lernte er Kerstin Keller kennen, seit 1997 lebten sie gemeinsam in Döllnitz, als er das Anwesen seiner Eltern übernommen hatte. Er war ein begeisterter Motorradfahrer und unternahm mit seiner Kerstin gern längere Fahrten bis nach Italien und Ungarn. Viel unterwegs war er in seiner Freizeit auch mit seinem Geländewagen. Dabei verrichtete er mit großer Freude die Arbeit in Wald und Flur.

Sein ganzes Leben stellte Pfarrer Adam Nieciecki in seiner Predigt beim Requiem in der St. Jakobus-Kirche heraus. Zu der Trauerfeier hatten sich neben seiner Lebensgefährtin auch seine Geschwister mit Familien, Verwandte, sehr viele Freunde, Nachbarn, Arbeitskollegen und Vereinskameraden eingefunden. Gesanglich umrahmte die Nichte des Verstorbenen – Daniela Lingl – den Gottesdienst.

„Auf ihn war immer Verlass“

20 Jahre war Lingl bei der Firma Janner Waagen in Mantel beschäftigt. Firmeninhaber Siegfried Janner schätzte ihn sehr, bezeichnete seinen Mitarbeiter als sympathisch, liebenswert und kompetent, der enorme Anerkennung und Wertschätzung bei allen Kollegen, Kunden und den Eichbehörden erworben hatte.

Für die Feuerwehr Döllnitz nahm eine sehr große Abordnung Abschied. Vorsitzender Johann Kellner betonte in seiner Grabrede, dass Lingl seit 1974 aktives Mitglied war: „Auf ihn konnte man sich immer verlassen.“ Bei allen Feuerwehrfesten war er stets tatkräftig vertreten und sorgte damit immer für einen hervorragenden Ablauf. Die Feuerwehrkameraden trugen den Sarg mit dem Leichnam auf dem Döllnitzer Friedhof zur letzten Ruhestätte. Unter dem Kommando von Kommandant Matthias Maier nahmen sie mit gesenkter Fahne Abschied.  Die Blaskapelle unterstrich die Trauerfeier unter anderem mit dem Feierabendlied.

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