Weidener Schüler protestieren: Was sagt ihr dazu?

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Weiden. Bereits seit einigen Wochen gehen Schüler aus ganz Europa an  Freitagen auf die Straßen und demonstrieren für Klimaschutz. Damit folgen sie der schwedischen Aktivistin Greta Thunberg.

Unter dem Motto „Fridays for Future“ lassen die Jugendlichen freitags den Unterricht ausfallen und demonstrieren für mehr Klimaschutz. Die prominenteste Vertreterin der Proteste ist die 16-jährige Greta Thunberg aus Schweden. Sie demonstrierte wochenlang vor dem Schwedischen Parlament. Morgen, am 15. März gehen auch in Weiden zum ersten Mal Schüler auf die Straßen, um zu protestieren.

Die Meinungen zu diesem Thema gehen weit auseinander. Einige finden es gut, dass sich die Jugendlichen politisch engagieren, andere wiederum sind strikt gegen diese Proteste.

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Wie ist eure Meinung zu den „Fridays for Future“ – Demonstrationen? Stimmt jetzt ab:

 

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School strike week 28. #climatestrike #fridaysforfuture #schoolstrike4climate

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8 Kommentare

  1. Philip Lobenhofer schreibt:

    Ganz einfach: weil es dann keine Sau interessieren würde. Sämtliche Errungenschaften der Arbeiterbewegung wurden schließlich auch nicht per Kuscheldemo nach Feierabend erkämpft.

  2. Hansdampf schreibt:

    Ich finds ja immer toll, dass solche Kommentare à la „Die frechen Kinder sollen in die Schule“ immer aus der Generation kommen, die seit Jahrzehnten keine Schule mehr von innen gesehen hat und die ihren Arsch fürs Klima nicht hoch bekommt und nur quatscht. Alles, was Jugendliche machen, ist per se erst mal doof, oder? WIR müssen in dieser Zukunft leben, ihr schaut euch da schon lange die Radieschen von unten an. MMn habt ihr da kein Mitspracherecht, sorry ?

  3. Ich finde es super. Zum einen machen die das ja nicht von 8 Uhr morgens an, zum anderen nenne ich das praktischen Unterricht. Sich mit Themen auseinander zu setzen und ggf. dafür auf die Straße zu gehen, ist doch eine Sache auch für das spätere Leben. In Wackersdorf waren ja auch nicht nur Erwachsene. Auch dort war die Jugend ziemlich aktiv. Mädels Jungs macht einfach weiter!!!!!

  4. Markus Sch. schreibt:

    Nonsens!!!
    Die streiken nicht für mehr Gehalt, bessere Bedingungen am „Arbeitsplatz“ etc., was direkt etwas mit dem Job zu tun hat, und das bei AN absolut verständlich ist! Aber das ist eine reine Freizeitbeschäftigung und hat mit Schule nichts zu tun!
    Also sollen sie das gefälligst mal an einem Freitag Nachmittag oder Samstag machen!
    Im Grunde genommen eine absolute Frechheit, so etwas während der Unterrichtszeiten zu tun!

  5. Hubert Senf schreibt:

    Die Hauptfrage ist weit weit weit weg und die Berichterstattung hat es geschafft, das niemand mehr frägt, sondern einfach nur abnickt und glaubt.

    Eie Hauptfrage ist nämlich:
    Welche Beweise gibt es für den menschengemachten Klimwandel.
    (+weitere wichtige Nebenfragen)

    Ich empfehle jedem sich auch – heute all zu gerne als „umstritten“ diffamierte Informationen und Quellen – anzusehen und sich selbst auch mit den Argumenten der Kritiker (gerne auch als „Leugner“ diffamiert) zu beschäftigen.

    Stichworte für die Recherche:
    – Climategate (wurde medial nur am Rande erwähnt)
    – Gründungsauftrag des IPCC (Wozu brauchte es ihn, es gab schon Klimaforschung innerhalb der UN)
    – Vorhersagen des IPCC in den 80er / 90er Jahren und ob sie sich bewarheiteten.
    – aktuelle NASA Daten (zeigen Abkühlung)
    – War es wirklich noch nie so heiß wie heute? (Warum wird immer erst ab 1850 gesprochen)?
    – Warum hört man von kritikern nichts (mehr!)? > Weltklimarat (IPCC) zensiert kritische Wissenschaftler
    – Hat CO2 wirklich so großen Einfluss auf das Klima? (Stichwort Sonnenzyklen/ Sonnenaktivität)
    – Wie kam es zu dem weit verbreiteten Argument „97% aller wissenschaftler sind sich einig…“

    Ich möchte hier keine Quellen und direkt links posten, weil man das als SPAM / WErbung verstehen könnte. Wer sich zu bequem ist und selbst das Thema mal intensiv zu beleuchten, der ist an Hintergründen ohnehin nicht interessiert. Insbesondere gibt es z.b. auch Videos von kontroversen Bundestags- Gesprächsrunden zum Thema.

    Ich würde mir als Antwortmöglichkeit in der Umfrage daher wünschen:
    Statt Demonstrationen lieber eine kritische Diskussion + Projektarbeit: Pro und Cons Klimwandel-These des menschengemachten Klimawandels

    Auch kann sich jeder mal fragen, warum es in den letzten 10-20 Jahren noch keine „Fridays for peace“ gegen (völkerrechtswidrige) Kriege und Aufrüstung, in die ja auch unsere Gegen verwickelt ist, gegeben hat.

  6. Tobias Härtl schreibt:

    Das ist doch alles nur Scheinheiligkeit der Schüler.
    Ich kann doch nur für etwas demonstrieren das ich auch Lebe.

    90% derer die heute in der Stadt standen haben aktuelle Smartphones (schaden der Umwelt) und lassen sich von den Eltern im Auto bis vor die Schule chauffieren.

  7. Petra Meissner schreibt:

    Ihr solltet lieber in die Schule gehen um was richtiges für später lernen. Eure Demos bringen nix und noch mehr als nix. Oder glaubt ihr jemand verzichtet auf sein Auto oder Urlaub oder Plastik. Die Welt ist nur noch zu retten wenn die Rasse Mensch ausstirbt.

  8. Die Initiative der Schüler ist grundsätzlich gut.
    Wenn die Schüler allerdings den Umweltschutz nehmen, wie ihre Pflicht zur Schule zu gehen, sehe ich schwarz.

    Die Verbindung des Demonstrierens mit dem Fernbleiben von der Schule ist so sinnvoll wie ‚Draußen gibt es nur Kännchen‘. Auf den Demonstrationen wurden dann auch Plakate gesehen, die meine Aussage unterstreichen.
    Gott sei Dank gibt es auch Schüler, die bewusster handeln. Diese Schüler, die ihren Pflichten nachkommen und Umweltschutz selbst praktizieren, werden Gott sei Dank auch die sein, die in der Zukunft die Geschicke unseres Landes lenken.

    Wegweisend für die Verdummung der Gesellschaft sind die Kommentare von Erwachsenen Menschen, die das Fernbleiben vom Unterricht gut heißen. Der Zusammenhang zum Umweltschutz ist – nochmals betont – absolut sinnbefreit.
    Das lässt sich aber auch in diese Köpfe nicht hineinbringen oder es fällt an der anderen Seite gleich wieder heraus.

    Umweltschutz und greifende Maßnahmen absolut ja. Schuleschwänzen absolut nein.

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