Sparsamer Tausendsassa genießt jetzt den Ruhestand

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Grafenwöhr. Fast 35 Jahre lang lenkte er die Geschicke der Stadt und der Stadtwerke. An seinem letzten Arbeitstag verabschiedeten Stadt und Stadtwerke Helmut Amschler in den Ruhestand.

Von Renate Gradl

Stadtwerke Grafenwöhr Helmut Amschler

Helmut Amschler (Mitte) wurde in den Ruhestand verabschiedet. Bürgermeister Edgar Knobloch (links) und Amschlers Nachfolger als Vorstand der Stadtwerke Frank Neubauer (rechts) bedankten sich bei ihm für seine Arbeit. Symbolisch überreichte Amschler an Neubauer einen Schlüssel.

Bürgermeister Edgar Knobloch bezeichnete Helmut Amschler als „Tausendsassa“, der immer darauf bedacht war, Geld für die Stadt einzusparen. Knobloch blickte auf den „Sparkurs der Stadt“ zurück und erinnerte an den Auftritt Amschlers im Schottenrock bei der Vorlage des Haushaltsetats im Jahr 2000 als er als Kämmerer bei der Stadt war. Am 1. April 2000 wurden die Stadtwerke gegründet und seit 2005 war Amschler der Vorstand der Stadtwerke. Im Februar 2009 wurden die „NEW“ (Neue Energien West) gegründet, die durch Amschler finanziell geregelt wurden. Nebenbei hatte er zum Teil auch den Stadtbaumeister ersetzt. „Es war immer eine anerkennenswerte und große Leistung, die du für die Stadt erbracht hast“, lobte der Bürgermeister.

Auch mit den Amerikanern bewies Amschler laut Knobloch Verhandlungsgeschick. Im Namen der Verwaltungsräte sprach der Bürgermeister seinen ganz herzlichen Dank aus. Erwähnt wurden auch die Geschichten, die Amschler für die Zeitung geschrieben hat. „Die Stadtwerke stehen solide da“, weiß der Nachfolger Amschlers Frank Neubauer, der das Verhandlungsgeschick mit den Amerikanern beim Bau der neuen Kasernen im Jahr 2003 bestätigte. Im Umgang mit den Kollegen hatte Amschler stets ein offenes Ohr, wenn es um neue Techniken und die Arbeitssicherheit ging. „Du bist keinen einfachen Weg gegangen und hast doch deine Ziele erreicht. Dafür ziehe ich meinen Hut vor dieser großen Leistung“, so Neubauer.

Amschler geht von Bord

„Ich bin froh und glücklich, dass ich den Bürgern meiner Heimatstadt knapp 35 Jahre dienen durfte – zuletzt durch meine Tätigkeit bei den Stadtwerken und der WBG GmbH. Besonders freut mich das Vertrauen des Stadt- und Verwaltungsrates, die mir die Finanzen der Stadt und später die Leitung der Stadtwerke anvertraut haben“, so Amschler bei der Verabschiedung. Er bedankte sich bei seinem motivierten, treuen und loyalen Team, das immer hervorragend mitgearbeitet hat. Seinem Nachfolger Frank Neubauer überreichte er einen symbolischen Schlüssel und wünschte ihm eine glückliche Hand am Steuer des „Schiffes Stadtwerke“ und der WBG, die er manchmal auch durch stürmische See wird leiten müssen.

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