Weiden lässt Blumen sprießen

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Weiden. Kornblumen, Klatschmohn, Lichtnelken und eine Extraportion Ringelblumen anstelle von Böschungsrasen. Vor dem Umweltamt Weiden legen zwei Auszubildende der Stadtgärtnerei eine artenreiche Blühfläche an. 

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Die Gärtner-Azubis stellen vor dem Umweltamt in Weiden ihren grünen Daumen unter Beweis!

Eva-Maria Pöllmann und Nico Janku mähen, fräsen, schaufeln, rechen und säen, um aus etwa 20 Quadratmeter Rasenfläche eine Blumenwiese zu machen. „Der Boden muss zunächst abgemagert werden, weil sich sonst wieder nur das Gras durchsetzt“, sagt Gärtnermeister Thomas Huber, der Ausbilder der beiden angehenden Gartenfachleute. Hierzu mischen sie mehrere Schubkarren voll Sand unter die freigelegte Gartenerde. „Je nährstoffärmer der Boden ist, umso bessere Chancen haben die Kräuter, sich gegen das Zuchtgras zu behaupten“, so Huber.

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Lasst es blühen in Weiden!

Für die kleine Außenanlage am Umweltamt verwenden die Gärtner eine fertige Saatmischung aus 40 verschiedenen Wild- und Kulturkräutern. „Es ist aber auch geplant, größere Flächen im Außenbereich anzulegen“, sagt Martin Scheidler vom Umweltamt. „Dazu werden wir jedoch sogenanntes Regio-Saatgut verwenden, also ausschließlich Wildarten, die bei uns in der Oberpfalz vorkommen.“ In den nächsten beiden Jahren sollen so etwa zwei Hektar Blühflächen entstehen.

Die Stadt Weiden beteiligt sich damit an der Aktion „Natürlich Naturpark“ zur Förderung der Artenvielfalt im Naturpark Nördlicher Oberpfälzer Wald.

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Blumenwiese statt Büsche und Rasen! Vor dem Umweltamt  entsteht ein Blühstreifen.

Bilder: Stadt Weiden

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