Hand in Hand für die Patienten: OP-Team geht gemeinsamen Weg

Ärztliches und pflegerisches Trauma-OP-Team bei gemeinsamer Fortbildung

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Tirschenreuth/München. Das Trauma-OP-Team des Krankenhauses Tirschenreuth geht einen neuen gemeinsamen Weg. So fanden Fortbildungen von ärztlichem und pflegerischem Personal bisher unabhängig voneinander statt – doch diese getrennten Weiterbildungen könnten bald der Vergangenheit angehören, wie das Team um Dr. Svend Hofmann, Sektionsleiter Traumatologie, Wiederherstellungschirurgie und Sportmedizin, jetzt bewiesen hat.

Fortbildung Krankenhaus Tirschenreuth Operation

Gemeinsam stärker im OP: das Trauma-OPTeam des Krankenhauses Tirschenreuth hat gemeinsam eine Weiterbildung in München absolviert (v.l.n.r.): Salaheddin Edbeaa, Jana Wolfram, Dr. Svend Hofmann (Sektionsleiter Traumatologie, Wiederherstellungschirurgie und Sportmedizin), Julia Hörens, Dominic Rose, Hans Schäffler und Jakob Schneckener. Foto: Klinikum Nordoberpfalz

„Alle arthroskopischen Eingriffe und Operationen, die wir auf dem Gebiet der Unfallchirurgie, Gelenk-, rekonstruktiven Schulter-, Ellenbogen-, Hand-, Fuß- und Knorpelchirurgie durchführen, erfordern Wissen, fachliche Kompetenz, Geschick und vor allem eine perfekte Abstimmung für reibungslose komplexe Abläufe aller Operationsschritte“, erklärt Dr. Svend Hofmann.

Gemeinsam trainieren und perfektionieren

Gerade um letzteres zu ermöglichen, gehe man neue Wege bei der Durchführung von Fort- und Weiterbildungen und absolviere diese gemeinsam als Team. „Wir wollen zukünftig sämtliche auf dem höchsten wissenschaftlichen Stand anerkannten Operationsmethoden gemeinsam trainieren und perfektionieren, damit wir unseren Patienten gegenüber so agieren können, wie es unserem hohen Anspruch entspricht“, so Dr. Hofmann, der seit vergangenem Sommer in Tirschenreuth tätig ist.

Der erste Schritt dafür ist bereits getan. Vor einiger Zeit waren sechs Pfleger, Ärztinnen und Ärzte aus dem Krankenhaus Tirschenreuth in München, um dort in einem der größten Operationslabore Deutschlands gemeinsam mit Dozenten und anderen Operateuren zu trainieren. Dabei standen vor allem arthroskopische und minimalinvasive Verfahren an Schulter-, Ellenbogen-, Hand-, Knie- und Sprunggelenk im Mittelpunkt.

„Somit weiß zukünftig die linke Hand noch besser, was die rechte tut.“

Neben den praktischen Übungen standen an den beiden Fortbildungstagen auch theoretische Schulungen und fachliche Diskussionen an. „Es war eine exzellente und überaus lehrreiche Erfahrung“, beschreibt Dr. Hofmann die Fortbildung. „Neben den praktischen und theoretischen Erkenntnissen ist sich das Team auch menschlich näher gekommen. Somit weiß zukünftig die linke Hand noch besser, was die rechte tut.“

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