Witt Weiden: Kurs auf slowakischen Markt

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Weiden. Wind und Wetter haben Auswirkungen auf das Geschäftsjahr der Witt-Gruppe. Was das für die Bilanz des Unternehmen heißt und was Witt Weiden für 2019 auf dem Plan hat. 

Witt Altbau in Weiden

Bild: Josef Witt GmbH

Die Witt-Gruppe schließt das Geschäftsjahr 2018/19 trotz schwieriger Marktbedingungen annähernd auf Vorjahres-Niveau ab, so das Unternehmen per Mitteilung. Nach IFRS (International Financial Reporting Standards) beträgt der Umsatz im vergangenen Geschäftsjahr 816 Mio. Euro.

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Die besondere Wetterkonstellationen – Kälte im März und sommerliche Temperaturen bis Ende Oktober – im Jahr 2018 hat laut Mitteilung die gesamte Textilbranche vor Herausforderungen gestellt. „Auch die Witt-Gruppe ist hinter ihren deutlich ehrgeizigeren Plänen verblieben“, sagt Wolfgang Jess, Vorsitzender der Geschäftsführung. Der Anlauf 2019 sei dafür sehr erfreulich. Das stützt auch die These, dass es im vergangenen Geschäftsjahr ungewöhnlich hohe Markteffekte wegen des Wetters gegeben hat. Zudem verzeichnet die Witt-Gruppe weiterhin eine für den textilen Einzelhandel überproportional hohe Rendite.

Wolfgang_Jess_(002), Witt Weiden, Geschäftsführer

Wolfgang Jess, Vorsitzender der Geschäftsführung Witt-Gruppe.

Witt steigt in slowakischen Markt ein

An seiner langjährigen Wachstumsstrategie hält das Fokusunternehmen der Otto Group fest. „Wir wollen unseren Marktanteil in der Zielgruppe 50plus ausbauen. Dafür investieren wir kräftig in unsere Marken und Märkte, die Online-Transformation sowie in die Logistikkapazitäten am Standort Weiden. Dabei sorgen der Kulturwandelprozess 4.0 sowie das neue Leitbild der Witt-Gruppe in der Mannschaft für mehr Verständnis und die nötige Haltung, um die ehrgeizigen Wachstums- und Transformationsziele umzusetzen.“ Dass die Witt-Gruppe Kurs halten will, zeigt auch der für Mai geplante Einstieg in den slowakischen Markt.

Mit den Babyboomern setzt die Witt-Gruppe auf die kommende starke Generation 50plus. „Diese geburtenstarken Jahrgänge werden wir noch stärker für unsere Marken gewinnen“, zeigt sich Jess überzeugt. „Wir arbeiten mit Hochdruck daran und setzen besonders auf unsere jüngeren Marken sowie die forcierte Online-Transformation. Denn Babyboomer sind deutlich online-affiner“. So liegt bereits heute der Online-Anteil der Witt-Gruppe bei rund 25 Prozent, Tendenz stark steigend. Auch die ersten Shopping-Apps der Marken WITT WEIDEN und „Sieh an!“ nehmen Kunden gut an.

Neue Marke, erster OnlineShop

Auch Zusammenarbeit in der Otto Group soll den Erfolg weiter vorantreiben. Gemeinsam mit der Konzernfirma About You entwickelt die Witt-Gruppe eine neue Plattform für ihre Onlineshops und stellt anschließend die Shop-Grundlage auch anderen Konzerngesellschaften zur Verfügung. Dabei geht Mitte des Jahres mit der Marke ambria der erste Onlineshop der Witt-Gruppe auf die neue Plattform.

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