Fanfaren zum 90. Geburtstag!

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Grafenwöhr. Glückwünsche für einen rüstigen 90er! Mit Fanfaren-, Flöten- und Trommelklängen gratulierte der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Engelbert Reiter zu seinem 90. Geburtstag. Die Stadt, Pfarrei, Vereine, Verwandte, Freunde und die Familie ließen den rüstigen und fitten Jubilar hochleben. 

Von Gerald Morgenstern 

90.Geburtstag Engelbert Reiter Grafenwöhr

Viele Hände durfte Engelbert Reiter (Mitte) neben Bürgermeister Edgar Knobloch bei seinem 90. Geburtstag schütteln. Besonders freute sich der fitte Jubilar über das Ständchen und die Gratulation des Spielmannszuges und der Feuerwehrkameraden. Bild: G. Morgenstern

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Mit klingendem Spiel, Rosen von den Jüngsten des Spielmannszuges und herzlichen Umarmungen der Älteren begann die Gratulation zum 90. Wiegenfeste von Engelbert Reiter. Mit Tambourmajorin Melanie Kappl und Betreuerin Isabelle Schmidt marschierte der Musikzug zum Ständchen im Garten auf. Petra Melchner und Werner Hößl, der damals den Tambour-Stab schwang, blicken auf die Zeit zurück als Engelbert Reiter 15 Jahre lang als Betreuer an der Seite der Spielleute marschierte und wesentlich zur Entwicklung des Musikzuges beitrug.

66 Jahre gehört der Jubilar der Feuerwehr an, Vorstand Alexander Richter und sein Stellvertreter Markus Englhardt dankten dafür. In der aktiven Wehr, beim Spielmannszug und bei den Feuerwehrkeglern zeigte Engelbert Reiter Engagement. Bürgermeister Edgar Knobloch überbrachte die Glückwünsche der Stadt und freute sich über den geschichtsbewussten Senior. Der geborene Grafenwöhrer erlebte als Jugendlicher die Kriegszeit in der Stadt und berichtete als Augenzeuge schön öfters über die Bombardierungen 1945. Als ehemaliger Soldat und späterer Kartograph beim Verbindungskommando ist Engelbert Reiter auch ein versierter Kenner des Truppenübungsplatzes und seiner Geschichte.

Handwerklich und künstlerisch ein Ass

Stadtpfarrer Bernhard Müller und Christa Klug wünschten im Namen der Pfarrei und des Pfarrgemeinderates dem treuen Kirchgänger alles Gute. Für den Heimatverein gratulierte Thomas Mayer, Reinhold Gietl für die Schnitzergemeinschaft. Viele hölzerne Kunstwerke stammen aus der Hand des gelernten Werkzeugmachers, der auch heute noch ein bewundernswertes handwerkliches und auch künstlerisches Geschick hat.

Sportlich war der Jubilar bei den Tischtennisspielern des früheren TUS aktiv, SV-Vorstand Thomas Reiter, ein Neffe des Geburtstagskindes, gratulierte. Seine Kartenfreunde Georg Schwindl, Robert Daubenmerkl, mit denen er wöchentlich einen Schafkopf klopft, waren ebenso unter den Geburtstagsgästen, auch Willi Buchfelder gehört zur Kartenrunde. Verwandte, darunter auch der 94-jährige Cousin Max Reiter und Freunde gaben sich ebenfalls ein Stelldichein bei der Geburtstagsfeier.

Wie hält man sich mit 90 fit?

Das traute Heim mit der Schnitzerwerkstatt, Arbeiten in Hof und Garten Einkäufe, tägliche Lektüre, großes Interesse am aktuellen Geschehen, das eigene Verrichten des Haushaltes und Spaziergänge mit seiner Frau Maria halten Engelbert Reiter fit. Über den famosen und fitten Opa und seiner Gattin freuen sich neben den Töchtern Angelika und Gisela und ihren Ehemännern auch die Enkel Thomas und Stefan mit seiner Frau Caro und den drei Urenkeltöchtern.

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