Über 70 Prozent der Straftaten sind aufgeklärt

Polizei legt Bürgermeister Edgar Knobloch Kriminalstatistik im Rathaus vor

Anzeige

Grafenwöhr. 638 Straftaten im Jahr 2018 ist der niedrigste Stand in den letzten fünf Jahren. Das ist eine gute Entwicklung, auch für Grafenwöhr.

Von Renate Gradl

Kriminalstatistik Grafenwöhr

Werner Stopfer, der Dienststellenleiter der Polizeiinspektion Eschenbach (Zweiter von links), Walter Schäffler (links) und Martin Behrendt (rechts) beim Sicherheitsgespräch mit Bürgermeister Edgar Knobloch und Sabina Wächter-Sollfrank im Rathaus. Foto: Renate Gradl

[Aufgepasst: Die OberpfalzECHO-App mit Push für deinen Ort!]

Werner Stopfer, der Dienststellenleiter der Polizeiinspektion Eschenbach überreichte die Kriminalstatistik an Bürgermeister Edgar Knobloch sowie an Sabina Wächter-Sollfrank vom Ordnungsamt Grafenwöhr. Mit dabei waren auch Walter Schäffler und Kontaktbereichsbeamter Martin Behrendt.

„Wir betreuen 28.000 Einwohner. Dazu kommen noch die Amerikaner mit 8.000 bis 15.000 Einwohner. Im vergangenen Jahr hat die Polizeidienststelle Eschenbach 5.340 Fälle bearbeitet. Und es gibt eine Aufklärung von über 70 Prozent“, informierte Stopfer. Die meisten Straftaten, wie Schlägereien, Kfz-Diebstähle und Betrugsfälle und auch die Computerkriminalität seien zurückgegangen. Besonders erfreulich sei auch der Rückgang der Rauschgiftdelikte von 71 (2017) auf 35 im Jahr 2018. Raubdelikte gab es keine.

Mehr häusliche Gewalt

Einen Anstieg gab es jedoch bei der häuslichen Gewalt von 44 auf 64 Fälle, wobei meistens die Frauen in der Opferrolle waren. Hier sei aber auch der Wohnbereich am Netzaberg mit dabei. Ein Zuwachs musste auch bei den leichten Diebstahldelikten verzeichnet werden sowie bei den Ladendiebstählen. Die Garagen und Schupfen sollten von den Eigentümern immer verschlossen werden, damit die „Langfinger“ keine Chance haben.

Zum Thema „Rauschgift“ wurde berichtet, dass es Marihuana im „kleinen Bereich“ gegeben hat. „Kinder waren keine betroffen“, erklärte Stopfer. „Crystal Meth ist zurückgegangen, da es den Jugendlichen bewusst ist, was es anrichten kann“, betonte Martin Behrendt, der besonders in Schulen Präventivarbeit leistet.

70 Prozent mehr Wildunfälle

Über die Verkehrsunfallstatistik berichtete Walter Schäffler. „Es gab einen leichten Anstieg bei den Unfällen mit leicht Verletzten. Leider gab es auch zwei tödlich Verletzte. Die Allkoholfahrten sind zurückgegangen. Wildunfälle nahmen jedoch 70 Prozent ein.

Der Polizei-Dienststellenleiter bedankte sich abschließend bei den Hilfs- und Rettungsdiensten von BRK und Feuerwehr, beim Städtischen Bauhof und bei Bürgermeister Edgar Knobloch für die gute Zusammenarbeit. Knobloch konnte dies nur zurückgeben und meinte: „Die zurückgegangenen Straftaten (insgesamt elf Prozent) sind eine erfreuliche Entwicklung“.

Schlagworte:

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.