Was gegen Heuschnupfen hilft

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Weiden/Neustadt/WN/Tirschenreuth. Viele von uns kennen das: Kaum fängt es an zu Blühen und Sprießen kribbelt die Nase und die Augen Tränen. Schuld ist in den meisten Fällen der Heuschnupfen. Wir haben mit einem Experten der Nordoberpfalz gesprochen und für euch die wichtigsten Infos zusammengefasst.

Viele Deutsche leiden unter einer Allergie (Bild: Pixabay)

Die Pollenallergie wird auch als Heuschnupfen bezeichnet. Dr. med. Eduard Klupp von der Hals-Nasen-Ohrenärztlichen Gemeinschaftspraxis Dr. med. Klupp und Dr. med. Funk erklärt uns das Schuld an den typischen Heuschnupfen Symptomen eine unnötige Überreaktion des Körpers auf Pollen beziehungsweise Blütenstaub ist. Das heißt bei einer Pollenallergie reagiert das Immunsystem überschießend.

Wie bemerke ich, dass ich Heuschnupfen habe?

Bei Heuschnupfen sind folgende Symptome möglich: Fließschnupfen, Juckreiz in der Nase, verstopfte Nase, Kribbeln im Gaumen, Juckreiz in den Augen bis zur Bindehautentzündung. Bei jedem können unterschiedliche Symptome in unterschiedlicher Stärke auftreten.

Eine allergische Reaktion wird oftmals durch Pollen hervorgerufen. (Bild: Pixabay)

Was tun gegen Heuschnupfen

Laut Dr. med. Eduard Klupp unterscheidet man zwei Arten der Behandlungen. Zum einen gibt es die symptomatische Behandlung. Es wird durch Medikamente und Nasensprays verhindert, dass die Allergie und damit die Symptome ausgelöst werden. Das bedeutet diese Art der Behandlung hilft nur kurzzeitig. Bei einer starken Allergie wird zu Kortison Spritzen oder Tabletten gegriffen. Eine symptomatische Behandlung lindert nur die Symptome für eine gewisse Zeit, damit bleibt die Ursache unbehandelt.

Hyposensibilisierung

Zum anderen gibt es die kausale Behandlung. Bei dieser wird Hyposensibilisierung in der pollenfreien Zeit betrieben. Hier werden kleine Mengen des Stoffes auf den die betreffende Person allergisch reagiert in gewissen Zeitabständen gespritzt oder als Tablette verabreicht. So gewöhnt sich der Körper und das Immunsystem an den Stoff.

Diese Behandlung dauert ungefähr drei bis fünf Jahre. Hiermit wird ein Etagenwechsel der Krankheit vermieden. Ein Etagenwechsel geschieht dann, wenn die Allergie in die Bronchien übergeht. Das ist ein wichtiger Punkt, der bei der Wahl der Behandlungsform auf jeden Fall berücksichtigt werden muss. Welche Alltagstipps helfen also bei einer Allergie? Ordentlich Duschen und besonders Haare waschen ist bei einer Allergie äußerst wichtig, um nicht zu viele Pollen ins Bett zu schleppen.

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