„Bruder Barnabas“ muss im Flosser Brauhaus Buße tun

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Floß/Flossenbürg. „Bruder Barnabas“, Bier, Brauhaus, Brotzeit und ein bemerkenswerter Bußgang – das sind die passenden Zutaten gewesen, die es am Donnerstag bei einem unterhaltsamen und informativen Abend im Brauhaus Floß gab.

Von Stephan Landgraf

CSU Brauhaus Floß

Der Flosser CSU-Bürgermeister-Kandidat Armin Betz (l.), Ortsverbands-Vorsitzender Sebastian Kitta (r.) und Brauhaus-Chef Ludwig Würth (2. v. r) hatten sich für „Bruder Barnabas“ ein paar knifflige Aufgaben zur Wiedergutmachung ausgedacht.

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Denn CSU-Bürgermeister-Kandidat Armin Betz und die CSU Floß mit Ortsverbands-Vorsitzenden Sebastian Kitta hatten ihre Parteikollegen aus Flossenbürg mit Bürgermeister Thomas Meiler und Ortsverbands-Vorsitzender Christina Rosner eingeladen. Der besondere Anlass dafür: Der Flossenbürger Markus Pentner, alias „Bruder Barnabas“, hatte sich in seiner Fastenpredigt beim Starkbierfest Anfang März nicht gerade wohlwollend über das Flosser Bier geäußert – eine Tatsache, die die Flosser so nicht stehen lassen wollten.

Barnabas muss büßen

Dafür musste „Bruder Barnabas“ Abbitte leisten, wobei es ihm die Flosser CSU nicht ganz so einfach machte. Bevor Brauhaus-Chef Ludwig Würth den rund 60 Mitgliedern beider Ortsverbände einen kleinen Einblick in die Kunst des Bier-Brauens und eine Führung durchs Brauhaus gab, hatte „Bruder Barnabas“ als erste Aufgabe ein Fass anzuzapfen. Gesagt, getan: Zwei Schläge und der leckere Gerstensaft lief – besser gesagt: Wäre gelaufen. Denn er hatte sich inzwischen auf wundersame Weise in stilles Wasser verwandelt.

Damit aber nicht genug: Für „Bruder Barnabas“ kam es noch schlimmer: Am Ende der Führung, zur endgültigen Annahme der Abbitte, warteten fünf kleine Gläser verschiedener Brauhaus-Biere, die es zu trinken galt. Ein bestandener Test, der Wirkung zeigte. Die Flosser CSU war zufrieden und „Bruder Barnabas“ offensichtlich so von der Qualität angetan, dass er versprach, fürs nächste Flossenbürger Starkbierfest ausschließlich Brauhaus-Biere zu ordern.

CSU Brauhaus Floß

O’zapft is“…: Auch wenn aus dem Fass nur Wasser sprudelte, freuten sich die Flossenbürger CSU-Ortsverbands-Vorsitzende Christina Rosner, „Bruder Barnabas“ und der Flosser Bürgermeister-Kandidat Armin Betz (v. l.) über einen gelungenen gemeinsamen Abend.

Interkommunale Zusammenarbeit

Klar, dass an so einem Abend, der ein bestes Beispiel für interkommunale Zusammenarbeit auf gesellschaftlicher Ebene war, trotz der traditionellen Rivalität zwischen den Ortschaften Floß und Flossenbürg eine kleine Portion gemeinsamer „Wahlkampf“ nicht fehlen durfte. Betz hieß in seiner Begrüßung die beiden „CSU-Familien“ herzlich willkommen und bezeichnete den ungemein positiven Zuspruch als „Zeichen der Stärke“.

Fotos: Stephan Landgraf

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