Das Gründerland Bayern braucht Köpfe wie sie!

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Weiden. Jugendliche sind die Unternehmer von morgen. Sechs Weidener Schüler haben bewiesen, dass sie das Zeug dazu hätten, ein Unternehmen zu führen. 

www Simon Weig, Leon Wölfinger, Thomas Weig Kepler Gymnasium Weiden

Bei „Play the Market“ belegten Simon Weig, Leon Wölfinger, Thomas Weig vom Kepler-Gymnasium Weiden mit ihrem virtuellen Unternehmen den 2. Platz.

Die besten 25 von anfangs über 2.000 Schüler*innen aus ganz Bayern wetteiferten beim betriebswirtschaftlichen Planspielwettbewerb um den Hauptpreis: eine Sprachreise in die internationale Wirtschaftsmetropole New York. Platz zwei und drei gingen an das Team „www“ und das Team „KiwiKraft“ aus Weiden. Ein Schülerteam aus Kulmbach belegte die Spitze des Rennens.

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Weidener Schüler überzeugen mit Unternehmergeist

Nach einer Internetrunde und Halb- und Finalrunde in Stockdorf stand der Abschluss in der Deutschen Bundesbank in München bevor. Wer es bis hierhin geschafft hatte, präsentierte sein virtuelles Unternehmen live vor großem Publikum und einer Expertenjury. Die Siegerteams bekamen eine Auszeichnung von Wirtschaftsstaatssekretär Roland Weigert und Prof. Günther G. Goth, Vorsitzender Vorstand des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft e. V..

Teams KiwiKraft Sarah Böckl, Ilona Feldmann, Helena Reisinger

Sarah Böckl, Ilona Feldmann und Helena Reisinger bewiesen Geschick darin richtige Entscheidungen zu treffen. Sie belegten den 3. Platz bei „Play the Market“.

Der 2. Platz ging an das Team www mit Leon Wölfinger, Simon und Thomas Weig vom Kepler-Gymnasium aus Weiden und der 3. Platz an das Team KiwiKraft mit Sarah Böckl, Ilona Feldmann und Helena Reisinger vom Elly-Heuss-Gymnasium aus Weiden. Über den ersten Platz durfte sich das Team blank canvas mit Eva Leithner, Markus Bär und Jannick Ott vom Caspar-Vischer-Gymnasium aus Kulmbach freuen.

Jugendliche für Unternehmersein begeistern

Sie alle verfolgen in der dreitägigen Finalrunde ein Ziel: mit cleveren wirtschaftlichen Entscheidungen ihr Unternehmen an die Marktspitze zu führen. Dabei mussten sie auf hohem Spielniveau Entscheidungen in den Bereichen Personal, Werbung und Produktion treffen. Bei der Bewertung zählte allerdings nicht nur der reine Gewinn, sondern auch Faktoren wie Gesundheitsförderung, Umweltschutz und Firmenimage.

„‚Play the Market‘ zeigt, wie spannend und abwechslungsreich es ist, eine eigene Firma zu führen“, ist Wirtschaftsstaatssekretär Roland Weigert von dem Projekt überzeugt. So werde schon früh Begeisterung für das Unternehmersein bei Jugendlichen geweckt,

Und genau das brauchen wir im Gründerland Bayern.“

Nach Prof. Günther G. Goth vermittle „Play the Market‘ jungen Menschen auf spielerische Art und Weise ökonomische Zusammenhänge und die Funktionsweise der sozialen Marktwirtschaft.

Das Projekt ist seit 27 Jahren fester Bestandteil des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft e. V., der in diesem Jahr sein 50-jähriges Bestehen feiert.

„Play the Market“

Der betriebswirtschaftliche Planspielwettbewerb „Play the Market“ richtet sich an Schüler*innen ab der 10. Jahrgangsstufe aller Gymnasien, Fach- und Berufsoberschulen in Bayern. In diesem Jahr starteten bayernweit über 2.000 Schüler. Mit dem Wettbewerb sollen die ökonomische Bildung junger Menschen gestärkt und die komplexe Welt der Wirtschaft näher gebracht werden. 

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