Der barmherzige Samariter als Vorbild

Nächstenliebe im Alltag leben

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Grafenwöhr. „Kannst du mir bei den Englisch-Hausi helfen?“ – „Ja, ich bin gut in Englisch. Das kriegen wir zusammen bestimmt hin!“ – Dass es im Alltag immer wieder Situationen gibt, wo Hilfe am Nächsten, bzw. Nächsteliebe gefragt ist, wurde den Besuchern des Familiengottesdienstes in Grafenwöhr verdeutlicht.

Von Doris Mayer-Englhart

Familiengottesdienst Grafenwöhr

Sorgsam bereitete Siemone Sieber vom Familienliturgiekreis den Familiengottesdienst zum barmherzigen Samariter vor. Etliche Kinder halfen bei der Gestaltung und regten durch ihre Beitrge zum Nachdenken an.

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Das Evangelium vom barmherzigen Samariter stand im Mittelpunkt des letzten Familiengottesdienstes in der Grafenwöhrer Friedenskirche. In einem Predigtspiel zeigten vier Kinder auf, wie die vom barmherzigen Samariter vorgelebte Nächstenliebe in unserem Alltag umgesetzt werden könnte: „Ein Mädchen kommt mit ihrer Englisch-Hausaufgabe nicht weiter. Sie ruft mehrmals bei Freunden an, doch diese haben keine Zeit, weil sie ins Freibad wollen. Plötzlich meldet sich noch ein Freund, und fragt wo sie bleibt. Als er erfährt, dass sie die Hausaufgaben nicht versteht, fährt er zu ihr, und hilft ihr.“

Familiengottesdienst Grafenwöhr

In einem Predigtspiel verdeutlichten Kinder, wie das Gebot der Nächstenliebe im Alltag gelebt werden kann.

Stadtpfarrer Bernhard Müller ermunterte dazu, Jesu als Vorbild zu nehmen und nicht wegzusehen, wenn Hilfe gebracht wird. Sorgsam und kindgerecht hat Simone Sieber vom Familienliturgiekreis diesen Familiengottesdienst vorbereitet. Die Kinder, die an der Gestaltung beteiligt waren, regten mit ihrem Spiel und dem Lesen der Kyrierufe und Fürbitten zum Nachdenken an.

Familiengottesdienst Grafenwöhr

Mit meditativen Melodien untermalte das Gitarrenensemble unter der Leitung von Benno Englhart den Familiengottesdienst.

Diese Stimmung untermalte wunderbar das Gitarrenensemble unter der Leitung von Benno Englhart mit meditativen Melodien. Abschließend bedankte sich der Stadtpfarrer Bernhard Müller bei allen Beteiligten für ihr Engagement, sowie bei Ludwig Reichl an der Orgel, der schwungvoll den Gottesdienst begleitete.

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