Markus-Gottwalt-Schule und Troglauer Buam feiern Schule ohne Rassismus

Anzeige

Eschenbach. Sichtlich stolz und freudig trat Schulleiter Wolfgang Bodensteiner zu diesem Anlass das Rednerpult. Denn: Die Markus-Gottwalt-Schule in Eschenbach zählt ab sofort zum größten Schulnetzwerk in Deutschland „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Und darf sich über ein Siegel freuen, das am Schuleingang angebracht werden wird.

Von Jürgen Masching
„Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ Markus Gottwald Schule Eschenbach

Nach der Begrüßung durch Schüler in verschiedenen Sprachen, konnte Schulleiter Wolfgang Bodensteiner die verschiedenen Gäste begrüßen. Ganz besonders natürlich die Paten für das Projekt, die „Troglauer Buam“. Diese hatten nach der Anfrage aus Eschenbach sofort zugesagt und waren auch vollzählig zum Festakt gekommen.„Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ Markus Gottwald Schule Eschenbach

[Aufgepasst: Die OberpfalzECHO-App mit Benachrichtigung für deinen Ort!]

Bobfahrer Bodensteiner

Nach der Übergabe des Siegels warteten die Schüler natürlich auf einen Auftritt der Troglauer Buam. Und die ließen sich nicht lange bitten und spielten drei der beliebtesten Songs. Die Turnhalle brodelte. Beim „Bobfahrerlied“ musste Schulleiter Bodensteiner mit ran: Er bekam einen Bobfahrerhelm und durfte den Bob steuern.„Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ Markus Gottwald Schule Eschenbach

Was ist Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage?

Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage ist ein Projekt für alle Schulmitglieder. Es bietet Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, das Klima an ihrer Schule aktiv mitzugestalten und bürgerschaftliches Engagement zu entwickeln.

Es ist das größte Schulnetzwerk in Deutschland, dem mehr als 2.700 Schulen angehören, die von über 1,5 Millionen Schülern besucht werden. In der Oberpfalz sind es derzeit 90 Schulen.„Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ Markus Gottwald Schule Eschenbach

Ganze Markus-Gottwalt-Schule dabei

Jede Schule kann dem Netzwerk beitreten. Folgende Voraussetzungen müssen dazu erfüllt sein: Mindestens 70 Prozent aller Menschen, die in einer Schule lernen und arbeiten, verpflichten sich mit ihrer Unterschrift, aktiv gegen jede Form von Diskriminierung an ihrer Schule einzutreten, bei Konflikten einzugreifen und regelmäßig Projekte und Aktionen zum Thema durchzuführen. In Eschenbach hat sich fast die gesamte Schulfamilie dazu verpflichtet.

Fotos: Jürgen Masching

Schlagworte:

Deine Meinung dazu!