Kondrauer Produktionsortverlagerung: einvernehmliche Lösung

Betriebsrat und Geschäftsführung einigten sich final auf Übergangsmaßnahmen

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Waldsassen. Geschäftsführung und Betriebsrat, unterstützt von der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten, verabschiedeten am vergangenen Mittwoch das finale Maßnahmenpaket im Hinblick auf die Verlagerung der Produktion nach Naila bei Bad Steben.

Das Treffen fand erneut vor der Einigungsstelle unter der sachkundigen Moderation des Vorsitzenden Roland Lukas statt. „Wir sind sehr erleichtert, dass wir nun zum Wohle aller die Details definiert haben und unsere Mitarbeiter damit verlässlich planen können“, kommentierte Jonas Seidl, geschäftsführender Gesellschafter von Kondrauer.

Drei Möglichkeiten für Mitarbeiter

Die Betriebspartner verständigten sich auf drei Möglichkeiten für die betroffenen Mitarbeiter aus Produktion und Innenlogistik: Diejenigen, die den Schritt in die Zukunft mitgehen und eine Weiterbeschäftigung am neuen Produktionsstandort vorziehen, erhalten einen Fahrtkostenzuschuss sowie im Falle eines Umzugs eine Umzugsprämie und zwei Tage Sonderurlaub.

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Wer nicht nach Naila wechseln möchte, kann ab 1. Januar 2020 in eine Transfergesellschaft eintreten und sich für einen alternativen Arbeitsplatz qualifizieren. Und für diejenigen, die aus dem Unternehmen ausscheiden, da weder das eine noch das andere eine Option ist, verständigte man sich auf eine Abfindungsregelung.

„In unserem Familienunternehmen haben wir schon immer viel Wert darauf gelegt, gute Lösungen für unsere Mitarbeiter zu finden. Wir freuen uns, dass uns dies nun auch für die Absicherung der Zukunft unseres Mineralbrunnens gelungen ist“, ergänzt Jonas Seidl.

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