Schwammerlsaison hat begonnen

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Grafenwöhr/Neustadt/WN/Tirschenreuth/Weiden. Endlich die Steinpilze sprießen! Der Edelpilz gehört zu den begehrtesten Speisepilzen überhaupt und lockt die Schwammerlsucher nun in die Wälder.

Von Gerald MorgensternSteinpilze Pilzsaison Grafenwöhr

Als oberste Regel beim Schwammerlsuchen gilt: nur Pilze mitnehmen, die man sicher als essbar identifiziert. Beim Steinpilz besteht Verwechslungsgefahr mit dem Gallenröhrling, der in größeren Mengen ungenießbar ist. Bei Zweifel hilft ein einfacher Geschmackstest weiter. Wenn die Schnittstelle mit der Zunge leicht berührt wird und es bitter schmeckt handelt es sich um einen Gallenröhrling.

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Wie viel Schwammerln sind erlaubt?

Die Frage wie viel gesammelt werden darf ist in Bayern sehr offen gehalten. „Jeder darf aus der freien Natur Pilze „in geringen Mengen für den persönlichen Bedarf“ mitnehmen“, so steht es im Bundesnaturschutzgesetz. Als geringe Mengen werden dabei beispielsweise der Sammelkorb angesehen, Gewichtsgrenzen gibt es nicht. Als feie Natur gelten auch Privatwälder nur eingezäunte Schonungen sind tabu.

In anderen Ländern gibt es strengere Regeln und sogar Gesetze. So wird in Südtirol per Landesgesetz das Sammeln von Pilzen für Touristen auf gerade Kalendertage und eine Menge von einem Kilo begrenzt. Bei den Gemeinden ist gegen seine Sammelgebühr auch eine Erlaubnis einzuholen. Also auf geht’s zum freien Schwammerlsuchen im Freistaat Bayern.

2 Kommentare

  1. Elisabeth Winhöfer schreibt:

    Na bravo. Der letzte Satz gibt ja jedem Deppen freie Bahn.
    Ich mußte schon zusehen wie Eltern mit ihren Kindern zum Schwammerlsuchen gingen. An einem Platz wo es sehr viele Reizker gab,haben die Kinder mit Stöcken alles kurz un klein geschlagen. Die Eltern hat es nicht gestört.
    Ich habe einen Platz mit ca. 10-12 Parasol gefunden. Sie Kappen waren noch ganz bis halb geschlossen und ich wollte am nächsten Tag nochmal nachschauen. Als ich am nächsten Tag hinkam dachte ich die wilde Jagd wäre drüber gegangen. Wie oben – alles kurz und klein geschlagen.
    Einmal habe ich 2 Pilze liegen sehen. Sauber abgeschnitten – die Schnittstellen waren noch zu sehen – und in der Mitte durchgeschnitten, dann weggeworfen.Es war ein Steinpilz und ein Birkenpilz. Ich habe sie dann interessehalber aufgeschnitten. Kein Wurm – nicht mal ein einziges auch noch so kleines Wurmloch.
    Was bitte suchen solche Leute??????
    Mit Eurem Artikel gebt Ihr ihnen freie Bahn.

  2. Oliver B. schreibt:

    Es sind die Touristen was den Pilz im Wald schadet , es sollten mehr Kontrollen geben wie in Südtirol/Trentino.
    Auch mit manchen Medien Artikel macht man viel falsch , die Fremdenverkehr Ämter , Pensionen sollten aufklären.
    Oder wie bei uns ging unsere Pension Dame mit in den Wald , man kennt als Laie nur Pfifferlinge und Steinpilze , macht auch mehr Spass mit einer fachkundigen nette Dame sein Wissen zu erweitern.

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